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Während der Rest des Marktes in Panik verkauft, machen die größten Bitcoin-Käufer genau das Gegenteil. Die sogenannten Wale haben im vergangenen Monat mehr als 270.000 BTC zugekauft – die größte Akkumulationswelle aller Zeiten.

Das ist ein weiteres Signal dafür, dass sich der Krypto-Winter seinem Ende nähern könnte.

BTC im Wert von 16,6 Milliarden Dollar gekauft

Die Bitcoin (BTC)-Wale, also Wallets mit 1.000 bis 10.000 BTC, haben in den vergangenen 30 Tagen mehr als 270.000 BTC vom Markt genommen. Dieser Bestand ist inzwischen rund 16,6 Milliarden Dollar wert, umgerechnet 14,5 Milliarden Euro.

Der schwache Bitcoin-Kurs ist für die großen Adressen offenbar eine Kaufgelegenheit. Der Juni war mit einem Minus von mehr als 20 Prozent der schlechteste Monat seit Juni 2022. Der Kurs fiel unter 58.000 Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit 2024.

Gleichzeitig erlebten die US-amerikanischen Bitcoin-ETFs ihren bislang schwächsten Monat. Diese börsengehandelten Fonds halten echte Bitcoins im Auftrag ihrer Anleger. Im Juni flossen 4,51 Milliarden Dollar ab, was erheblichen Verkaufsdruck auslöste.

Während die breite Masse in Panik verkauft, sehen die Wale offenbar eine Chance. Solche großen Marktteilnehmer gelten oft als Smart Money, das sich gegen den Trend der Mehrheit positioniert.

In der Vergangenheit gingen große Kaufwellen von Walen häufig kräftigen Erholungen voraus. Das schließt allerdings nicht aus, dass Bitcoin zunächst noch weiter nachgibt.

Unter Analysten mehren sich inzwischen die Stimmen, dass der größte Schmerz vorerst überstanden sein könnte. Uneinig bleibt der Markt jedoch bei der Frage, ob der Boden bereits erreicht ist. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch fiel Bitcoin auf 57.700 Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit September 2024.

Sollte Bitcoin seinen vierjährigen Zyklen weiter folgen, könnten bis zum Ende des Krypto-Winters noch einige Monate vergehen. Jede Baisse dauerte bislang ungefähr ein Jahr. Demnach läge der Boden erst im Oktober. Diesmal scheint der Rückgang jedoch deutlich schneller verlaufen zu sein als üblich.

Weitere Hinweise auf ein Ende des Krypto-Winters

Es gibt weitere Gründe für die Annahme, dass sich der Bärenmarkt in seiner Endphase befindet:

  • Die Zahl der im Verlust liegenden Bitcoins befindet sich auf Rekordniveau
  • Langfristige Halter (155+ Tage, starke Hände) besitzen so viel wie nie zuvor, obwohl ein Rekordanteil im Minus liegt.
  • Kurzfristige Halter (schwache Hände) halten historisch wenig BTC.
  • Große Marktteilnehmer wie Hedgefonds sind netto so stark long positioniert wie nie zuvor. Sie setzen also stärker auf steigende als auf fallende Kurse, sowohl am Spotmarkt als auch mit Hebel.

Zudem zeigt der Bitcoin-Kurs Parallelen zum Ende des vorherigen Bärenmarkts. Der Kurs ist auf neue Tiefstände gefallen, während der RSI, ein Momentumindikator, höhere Tiefpunkte ausbildet. Das deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck nachlässt.

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