Fünf Monate in Folge erlitt Bitcoin (BTC) Kursverluste, doch im März gab es einen Hoffnungsschimmer. Diese eine grüne Monatskerze kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das erste Quartal 2026 äußerst problematisch verlief. Ein Verlust von über 22 Prozent markiert den schlechtesten Jahresstart seit 2018.
Eines der schlechtesten Quartale seit 2013
Die historischen Daten von CoinGlass zeigen, dass Bitcoin seit 2013 nur drei schlechtere erste Quartale erlebt hat. 2014 fiel der Kurs um 37,42 Prozent, 2015 um 24,14 Prozent und 2018 um 49,7 Prozent.

Im vergangenen Quartal fiel Bitcoin von 87.500 Dollar auf 68.200 Dollar. Erst gestern konnte erstmals seit September wieder eine grüne Monatskerze verzeichnet werden. Der Gewinn war jedoch mit 1,87 Prozent bescheiden.
Ein Blick auf den Quartalschart zeigt, dass sich der BTC-Kurs genau zwischen zwei wichtigen Levels befindet: etwa 62.000 Dollar unten und 82.000 Dollar oben.

Anfang Februar war die digitale Coin kurzzeitig für weniger als 62.000 Dollar zu haben. Am 6. Februar stürzte der Kurs auf ein Tief von 60.000 Dollar ab und bewegt sich seitdem vorwiegend seitwärts zwischen 62.000 und 71.000 Dollar. Solange die Bullen die 62.000 Dollar verteidigen können, besteht die Möglichkeit, dass die 82.000 Dollar erneut erreicht werden.
Historie spricht für BTC
In der Regel verläuft das zweite Quartal für Bitcoin oft positiv. Von den letzten dreizehn Jahren endeten acht im Plus, mit einem durchschnittlichen Kursanstieg von etwa 25 Prozent. Der Median liegt bei über 7 Prozent und bietet ein verlässlicheres Bild, da Ausreißer weniger stark ins Gewicht fallen.
In einem Bärenmarkt zeigt sich allerdings ein differenzierteres Bild. 2022 verlor Bitcoin im zweiten Quartal 56,2 Prozent und 2018 ging der Kurs um 7,71 Prozent zurück. Andererseits legte die Coin 2015 um 7,57 Prozent zu.
Kurzfristig scheint das Schicksal vor allem von dem Krieg im Nahen Osten abzuhängen. Präsident Donald Trump erklärte gestern, dass Washington seine Kampagne innerhalb von „zwei bis drei Wochen“ beenden wolle, auch ohne Abkommen. Doch der Schlüssel liegt letztlich bei der Straße von Hormus. Solange diese Blockade andauert, bleiben die Ölpreise hoch und das Rezessionsrisiko wächst.
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