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Der Bitcoin-Kurs steht erneut unter Druck, nachdem die digitale Währung am Donnerstag kurzzeitig unter die 69.000-Dollar-Marke gerutscht ist. Noch wenige Tage zuvor erreichte Bitcoin Niveaus über 76.000 Dollar.
Der jüngste Rückgang nährt die Frage unter Anlegern, ob der Markt bereits einen endgültigen Boden gefunden hat oder ob ein letzter Crash bevorsteht.
Die aktuelle Schwäche scheint vor allem durch zunehmenden Verkaufsdruck am Futures-Markt verursacht zu werden. Während frühere Anstiege vor allem von der Spotnachfrage, insbesondere von US-Investoren, getragen wurden, lässt dieses Kaufinteresse nun offenbar nach.

Ein wichtiges Signal dafür ist die sogenannte Coinbase Premium Gap, die kürzlich negativ wurde. Das deutet darauf hin, dass US-Käufer weniger aggressiv einsteigen. Gleichzeitig zeigen Handelsdaten eine deutliche Unausgeglichenheit:
Obwohl die Funding Rates inzwischen leicht positiv sind, was auf vorsichtigen Optimismus unter Händlern hindeutet, bleibt der Markt fragil, solange die Spotnachfrage ausbleibt.

Es gibt jedoch nicht nur schlechte Nachrichten. Auf kürzeren Zeithorizonten erkennen Analysten ein wiederkehrendes Kursmuster, das bereits Anfang dieses Monats beobachtet wurde.

Anfang März fiel Bitcoin nach einer starken Rally ebenfalls zurück, um sich dann schnell zu erholen. Die aktuelle Preisbewegung folgt einer ähnlichen Struktur:
Dies könnte auf eine mögliche Erschöpfung des Verkaufsdrucks hindeuten. Sollte es Bitcoin gelingen, rasch wieder über 70.000 Dollar zu steigen, könnte dies die Tür für einen neuen Angriff auf die Zone um 76.000 Dollar öffnen.
Die aktuelle Marktstruktur deutet darauf hin, dass das Bodenbildungsprozess möglicherweise noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Solange die Spotnachfrage schwach bleibt und der Iran-Konflikt über dem Markt schwebt, bleibt Bitcoin anfällig für starke Bewegungen.
Gleichzeitig zeigt der Markt auch Anzeichen von Widerstandsfähigkeit. Die Kombination aus geringem Einsatz von Hebelpositionen und dem Ausspülen spekulativer Positionen könnte mittelfristig die Grundlage für einen nachhaltigeren Bullenmarkt schaffen.
Die kommenden Wochen werden daher entscheidend sein, um festzustellen, ob sich Bitcoin erholt oder zunächst noch einen tieferen Boden ausbilden muss.
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