Der Bitcoin-Kurs fällt und steht unter erheblichem Druck. Zum Zeitpunkt des Schreibens kämpfen die Bullen darum, Bitcoin über 110.000 Dollar zu halten. Gleichzeitig sehen wir, dass Gold auf seinen höchsten Kurs in zwei Wochen bei 3.377 Dollar steigt.
Investoren reduzieren Risiken
Wenn Bitcoin und Aktien fallen, während Gold steigt, dann liegt oft eine Risk-off-Bewegung am Markt vor. Das sind Momente, in denen die Unsicherheit zunimmt und Investoren sich entscheiden, Risiken zu reduzieren.
Kurzzeitig fiel der Bitcoin-Kurs sogar auf 109.000 Dollar bei Coinbase. Damit erreichte die digitale Währung ihren niedrigsten Kurs seit dem 9. Juli.
Seit der Vorsitzende der US-amerikanischen Zentralbank am Freitag Hinweise auf Zinssenkungen gab, hat Bitcoin bereits 7 Prozent seines Kurswertes verloren.
CoinGecko-Mitgründer Bobby Ong macht sich keine Sorgen: „Wir müssen durch Liquidationstage durch, damit wir steigen können.“
Inzwischen tritt auch Goldliebhaber und Bitcoin-Kritiker Peter Schiff wieder in den Vordergrund. Er prognostizierte am Dienstag einen Kurssturz von Bitcoin auf 75.000 Dollar. „Verkaufe jetzt und kaufe deine Bitcoin zu einem niedrigeren Kurs zurück.“
Unruhen bei der US-amerikanischen Zentralbank
Vergangene Nacht gab es erneut große Unruhen bei der US-amerikanischen Zentralbank.
Donald Trump will Gouverneurin Lisa Cook wegen Betrugs im Bereich der Hypotheken entlassen. Cook will sich jedoch nicht fügen. Sie erklärt die Gründe ihrer Entlassung für ungültig und beabsichtigt, im Amt zu bleiben.
So versucht Donald Trump, die US-amerikanische Zentralbank immer mehr unter seine Kontrolle zu bringen. Bisher reagiert der Markt sehr negativ auf die Nachrichten, was darauf hindeutet, dass die meisten Menschen glauben, dieses Verhalten von Trump sei nicht gut für Amerika.
Auch Bitcoin leidet unter der Unsicherheit, die Trump derzeit wieder sät.
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