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Bitcoin und der US-Aktienmarkt nähern sich einem entscheidenden Wendepunkt. Die Sorgen über eine mögliche Rezession in den Vereinigten Staaten nehmen zu, und auch die Politik von Donald Trump trägt zur Volatilität bei.
„Aktuell liefert die harte Datenlage nur wenige Hinweise auf eine Rezession. Aber der Markt ist fragil. Wenn die Verkäufe anhalten, könnte das eine Rezession auslösen. Und dann könnten die Kurse noch deutlich tiefer fallen“, so Simon White von Bloomberg.
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Zur Untermauerung seiner Wendepunkt-These teilt White die folgende Grafik mit Kursverlauf des S&P 500. Darin zeigt sich, dass die US-Börse theoretisch eine Entscheidung treffen muss.

Fallen die Kurse weiter? Dann liegt laut White vermutlich eine Rezession vor. Erleben wir hingegen in den kommenden Wochen eine Erholung, könnte der Markt einer Rezession entgehen – und es wäre letztlich nur eine Phase der Angst gewesen.
Simon White liefert hierzu keine tiefere Analyse. Er weist selbst darauf hin, dass die aktuelle Datenlage nicht auf eine Rezession hindeutet.
Dennoch können fallende Aktienkurse die US-Wirtschaft belasten. Der Grund liegt im sogenannten Wealth Effect. Ein großer Teil des Vermögens in den USA steckt in Aktien. Wenn dort Verluste von 20 bis 50 Prozent entstehen, schränken sich viele Menschen automatisch in ihrem Konsumverhalten ein.
Sie fühlen sich weniger wohlhabend und geben entsprechend weniger aus. Dadurch kann eine negative Spirale entstehen, bei der sinkende Aktienkurse auch den Konsum mit nach unten ziehen.
Ein solches Szenario wäre für die US-Wirtschaft, Bitcoin und die Aktienmärkte ziemlich düster. Noch ist es allerdings nicht so weit. Es ist derzeit noch zu früh, um von einem Bärenmarkt oder gar Schlimmerem zu sprechen.
Bitcoin und der S&P 500 stehen an einem Wendepunkt. In welche Richtung kippt es? Kommt eine Rezession – oder geht die Bullenmarkt-Phase weiter?
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