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Bitcoin erholt sich nach dem scharfen Rücksetzer auf 76.700 Dollar zu Beginn dieses Monats. Der Schock saß tief, denn neben dem drohenden Handelskrieg unter Donald Trump schien auch die US-Wirtschaft plötzlich in Richtung einer Rezession zu steuern. Diese Angst erwies sich jedoch als übertrieben – und so hat Bitcoin nun die Chance, sich von der darauffolgenden Korrektur zu erholen.
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Der aktuelle Kurs von über 86.000 Dollar ist für Bitcoin grundsätzlich ein gutes Zeichen. Aber das allein reicht nicht aus, um von einer Fortsetzung des Bullenmarkts zu sprechen. Dafür ist mehr nötig – und laut Marcel Pechman muss Bitcoin die Marke von 92.000 Dollar zurückerobern, um dieses Signal zu geben.
Auffällig ist, dass Anleger Bitcoin nach wie vor nicht wie digitales Gold behandeln. Während der Goldpreis in der Nähe eines Allzeithochs notiert, liegt Bitcoin noch rund 20 Prozent unter seinem Höchststand. Betrachtet man die jüngste Kursentwicklung, scheint es gerechtfertigt zu sagen, dass Anleger Bitcoin derzeit eher als Tech-Aktie sehen.
Die Korrelation mit dem US-Index S&P 500 ist aktuell stärker als jene zwischen Bitcoin und Gold.

Das bedeutet nicht, dass Bitcoin niemals als digitales Gold fungieren kann – aber die Märkte sehen Bitcoin im Moment noch nicht als echten Konkurrenten für Gold. Vielleicht als potenziellen Rivalen, aber noch nicht als gleichwertige Alternative.
Man könnte sagen: Bitcoin ist wie ein Jugendspieler, der bei Spielen schon mit auf die Bank darf und manchmal zum Aufwärmen geschickt wird, aber noch nicht gut genug ist, um tatsächlich eingesetzt zu werden. Der Markt erkennt das Potenzial, doch die etablierte Rolle als Wertspeicher hat Bitcoin noch nicht erreicht.
Laut Marcel Pechman wird Bitcoin zusätzlich von der Angst vor einer Rezession gebremst. In den vergangenen Wochen schwächten sich verschiedene US-Konjunkturdaten ab, was zu einem massiven Anstieg der Rezessionssorgen führte.
Doch derzeit deuten die Daten nicht eindeutig auf eine bevorstehende Rezession hin. Eine Volkswirtschaft – vor allem die der Vereinigten Staaten – ist breit aufgestellt und vielschichtig. Es braucht viele negative Signale, um sie in eine echte Rezession zu stürzen, und aktuell ist das noch nicht der Fall.
Aus diesem Grund ist die Wahrscheinlichkeit nach wie vor hoch, dass keine Rezession bevorsteht – und damit bleibt auch das Fundament für Bitcoins Bullenmarkt intakt.
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