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In den vergangenen Tagen stand Bitcoin (BTC) stark unter Druck. Die Einführung eines allgemeinen US-Importzolls von 10 % am 5. April führte zu einer scharfen Korrektur. Besonders überraschend für viele Anleger war, dass Länder wie China sogar mit Zöllen von 50 % konfrontiert werden. Doch trotz des Rückgangs deutlich unter die Marke von 80.000 $ äußern sich einige Analysten erneut optimistisch – der Grund liegt in der sogenannten M2-Geldmenge.
Die M2-Geldmenge ist ein wichtiger wirtschaftlicher Indikator, der Auskunft über die gesamte im Umlauf befindliche Geldmenge innerhalb einer Volkswirtschaft gibt. Sie umfasst nicht nur Bargeld wie Münzen und Scheine, sondern auch täglich verfügbare Guthaben, etwa auf Girokonten. Zusätzlich fließen auch Spareinlagen und kurzfristige Termineinlagen ein, die sich relativ einfach in Bargeld umwandeln lassen.
Damit ist M2 ein breiterer Indikator als M1, der sich ausschließlich auf das liquideste Geld konzentriert – also Bargeld und Sichteinlagen. Da M2 ein umfassenderes Bild des Geldangebots bietet, wird dieser Indikator häufig von Zentralbanken und Ökonomen genutzt, um geldpolitische Entwicklungen und die wirtschaftliche Lage zu analysieren.
Laut dem bekannten Kryptoanalysten Titan of Crypto besteht seit Jahren eine auffällig starke Korrelation zwischen der Entwicklung von Bitcoin und der M2-Geldmenge – meist mit einer Verzögerung von 70 bis 107 Tagen.
Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist die Corona-Zeit. Als Zentralbanken weltweit große Mengen an Liquidität in die Märkte pumpten, stieg die M2-Geldmenge rasant an. Kurz darauf erlebte Bitcoin eine massive Kursrallye. Aktuell zeigt sich ein ähnliches Bild: Die M2-Geldmenge ist zuletzt erneut deutlich angestiegen. Sollte sich das historische Muster wiederholen, könnte dies der Startschuss für eine neue, starke Aufwärtsbewegung der digitalen Leitwährung sein.
Allerdings gilt wie immer: Vergangene Entwicklungen sind keine Garantie für die Zukunft – insbesondere in Zeiten verschärfter geopolitischer Spannungen und eines globalen Handelskriegs.
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