Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
Unternehmen und Anleger gehen in einem deutlich veränderten Kryptomarkt ins dritte Quartal. Nach Monaten mit kräftigen Kursverlusten, Liquidationen in Milliardenhöhe und nachlassender Nachfrage ist der Einsatz von Leverage deutlich gesunken. Nach Einschätzung des Marktforschers Talos macht das den Markt stabiler als noch vor einigen Monaten, zugleich aber anfälliger für abrupte Kursbewegungen.
In einem neuen Quartalsbericht schreibt Talos, dass im zweiten Quartal Long-Positionen in Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) im Gesamtwert von 8,35 Milliarden Dollar liquidiert wurden. Dabei handelt es sich um Positionen, mit denen Händler über Fremdkapital auf steigende Kurse setzen. Als der Markt stattdessen fiel, wurden diese Positionen automatisch geschlossen. Viele spekulative Anleger verschwanden dadurch aus dem Markt.
Auch das Open Interest, also der Gesamtwert aller noch offenen Futures- und Optionskontrakte, ging deutlich zurück. Bei Bitcoin sank es um 32 Prozent auf 33,5 Milliarden Dollar. Bei Ethereum fiel der Rückgang mit 40 Prozent auf 16,2 Milliarden Dollar noch stärker aus. Vereinfacht gesagt steckt damit weniger fremdfinanziertes Kapital im Kryptomarkt als noch vor einigen Monaten.
Nach Einschätzung von Talos ist der Markt dadurch derzeit in einer besseren Verfassung. Weil weniger Anleger mit geliehenem Geld handeln, ist das Risiko geringer, dass ein plötzlicher Kursrückgang eine Kettenreaktion erzwungener Verkäufe auslöst, wie es Anfang des Jahres der Fall war.
Gleichzeitig hat diese Entwicklung eine Kehrseite. Da weniger Händler mit großen Positionen aktiv sind, steht auch weniger Kapital bereit, um große Kauf- oder Verkaufsorders aufzufangen. Verkauft ein großer Anleger plötzlich umfangreiche Bestände an Bitcoin oder Ethereum, kann sich der Kurs deshalb schneller bewegen als zuvor. Für Anleger heißt das: Der Markt wirkt zwar stabiler, unerwartete Kursschwankungen bleiben aber möglich.
Die Liquidität im Kryptomarkt ist in den vergangenen Monaten weiter gesunken. So halbierte sich die Markttiefe im Orderbuch von Bitcoin zwischen Anfang Mai und Ende Juni von rund 70 Millionen Dollar auf 35 bis 40 Millionen Dollar. Damit stehen rund um den aktuellen Bitcoin-Kurs weniger Kauf- und Verkaufsorders bereit, um große Transaktionen aufzunehmen.
Auch die Handelsaktivität ließ nach. Das Spot-Handelsvolumen sank im zweiten Quartal um 28 Prozent auf 2,32 Billionen Dollar.
Talos zufolge ist der Markt damit weniger von Leverage abhängig, wird zugleich aber empfindlicher gegenüber vergleichsweise kleinen Transaktionen. Starke Kursschwankungen können daher auch ohne massenhafte Liquidationen entstehen.
Auch auf der Nachfrageseite sieht Talos mehrere Anzeichen einer Abkühlung. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am 25. Juni Nettoabflüsse von 700 Millionen Dollar. Im gesamten Juni summierten sich die Abflüsse auf rund 4,5 Milliarden Dollar, womit der Wert für das laufende Jahr auf 5,5 Milliarden Dollar stieg.
Auch Strategy kaufte im Juni deutlich weniger Bitcoin als in den Monaten zuvor. Das Unternehmen stockte seine Reserven um rund 3.600 Bitcoin auf, nach etwa 25.000 im Mai und mehr als 50.000 im April.
Zudem verkaufte Strategy Ende Mai 32 Bitcoin, um Dividendenverpflichtungen zu erfüllen. Darüber hinaus hat das Unternehmen ein Verkaufsprogramm aufgelegt, über das es weitere Coins im Wert von bis zu 1,25 Milliarden Dollar veräußern kann, um Verbindlichkeiten zu bedienen. Derzeit hält das Unternehmen noch 847.363 Bitcoin, die zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 64.103 Dollar je Bitcoin erworben wurden.
Nach Einschätzung von Talos sorgen die geringere Leverage und die nachlassende Nachfrage dafür, dass der Kryptomarkt mit einer solideren Grundlage ins dritte Quartal geht. Wegen der gesunkenen Liquidität bleibt das Risiko scharfer Kursbewegungen jedoch hoch.
Verkaufen die bekannten Winklevoss-Brüder ihre Bestände an Bitcoin und Ethereum? Auffällige Überweisungen an Gemini nähren Spekulationen am Kryptomarkt.
Für die kommenden zwölf Monate erwartet Citigroup nun einen Bitcoin-Kurs von 82.000 Dollar. Zuvor hatte die Bank noch mit 112.000 Dollar gerechnet.
Der Kryptomarkt erlebt seinen besten Tag seit Wochen. Bitcoin, vor allem aber Altcoins wie Solana, XLM und Cardano, kommen deutlich in Schwung.
KI-Modelle prognostizieren weitere Schwäche für XRP. Große Abverkäufe durch Wale und sinkende Aktivität belasten den Kurs erheblich.
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
Das KI-Modell ChatGPT schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen XRP-Kurs von 20 Dollar im Jahr 2030 als gering ein. Die mittlere Prognose liegt deutlich niedriger.