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Der Bitcoin-Kurs ist in den vergangenen 24 Stunden stark eingebrochen. Die größte Kryptowährung der Welt fiel auf den tiefsten Stand seit April 2025. Dieser Rückgang verursachte Panik unter den Händlern, was zu liquidierten Positionen im Wert von fast 1,7 Milliarden Dollar führte.
Bitcoin (BTC) fiel in der vergangenen Nacht auf knapp über 81.000 Dollar. Dieses Niveau wurde zuletzt im April des Vorjahres erreicht. Der Kurssturz begann bei etwa 87.600 Dollar und setzte sich rasch fort, angetrieben durch geopolitische Spannungen und makroökonomische Sorgen.
Einer der Hauptauslöser der Panik scheint die wachsende Unruhe rund um Iran zu sein. Der amerikanische Präsident Donald Trump entsandte mehrere Marineschiffe in Richtung des Landes, als deutliches Signal, dass er seine Drohungen ernst meint. Gleichzeitig kündigte er neue Handelszölle für Länder an, die mit Kuba Öl handeln, mit dem Ziel, Kuba wirtschaftlich zu isolieren.
Auch die traditionellen Finanzmärkte trugen zur negativen Stimmung bei. Der Technologieriese Microsoft veröffentlichte enttäuschende Quartalszahlen, was zu einem Kursrückgang von mehr als zehn Prozent an einem Tag führte. Eine derartige Korrektur ist selten und wurde zuletzt während des Corona-Crashs im März 2020 beobachtet.
Anleger sehen die enttäuschenden Zahlen als Hinweis darauf, dass der Hype um AI-Aktien möglicherweise abnimmt. Aus Vorsicht ziehen sich viele Investoren aus risikoreichen Sektoren zurück, darunter auch Krypto.
Die Auswirkungen auf den Kryptomarkt sind erheblich. Laut Daten von Coinglass wurden etwa 270.000 Händler von dem plötzlichen Preissturz getroffen. Insgesamt wurden Handelspositionen im Wert von 1,68 Milliarden Dollar liquidiert.
Gleichzeitig verdampften in kurzer Zeit über 200 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung aus dem gesamten Kryptomarkt. Das gesamte Marktvolumen liegt nun bei etwa 1,6 Billionen Dollar. Der Schlag folgt einem Abwärtstrend, der bereits Anfang dieser Woche sichtbar wurde.
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