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Der Bitcoin-Kurs ist im vergangenen Jahr um mehr als 200 Prozent gestiegen und erreichte damit ein neues Allzeithoch über 73.000 Dollar am 13. März. Diese Rally gibt das Sentiment rund um Bitcoin erneut einen Schub nach oben, wodurch wir laut den Analysten von Glassnode „näher an Euphorie“ kommen.

Glassnode selbst behauptet, dass das Erreichen der „Euphorie-Zone“ bedeutet, dass Langzeitinvestoren nun beginnen, ihre Bitcoins an neue Investoren zu verkaufen.
Menschen, die bereits seit Jahren in Bitcoin investiert haben während des Bärenmarktes, sind zufrieden mit ihren Gewinnen und möchten einen Teil davon realisieren. Das tun sie, indem sie an Leute verkaufen, die jetzt mit FOMO in den Markt einsteigen.
Das muss allerdings nicht bedeuten, dass die Anstiege bald vorbei sind. In der Vergangenheit dauerten diese Phasen noch recht lange. Man sollte es eher als den Beginn der eigentlichen Bullenmarktphase sehen.
Dabei bleibt abzuwarten, wie sich alles entwickelt, da wir dieses Jahr die ETFs haben. Diese könnten den „normalen Zyklus“ von Bitcoin theoretisch ziemlich durcheinanderbringen. Wenn die Nachfrage nach Bitcoin so hoch bleibt wie jetzt, dann ist es schwer vorstellbar, dass es zu gigantischen Korrekturen kommt.
Im neuen „The Week Onchain“ Bericht von Glassnode schreibt das Unternehmen, dass das kürzliche Durchbrechen des alten Allzeithochs von 69.000 Dollar bedeutet, dass der „vierte neue Allzeithoch-Zyklus in der Geschichte“ eine Tatsache ist.
Checkmate weist auf die signifikante Rally von Bitcoin über das Niveau von 72.000 Dollar hin, die seiner Meinung nach bedeutet, dass Bitcoin in der „Euphorie-Zone“ ist. „Das ist eine Phase, die dazu neigt, mit neuen Allzeithochs einherzugehen“, so der Analyst von Glassnode.

In der obenstehenden Grafik von Glassnode kann man deutlich sehen, dass die Party normalerweise erst „beginnt“, wenn das alte Allzeithoch durchbrochen wird. Wird es diesmal wieder dasselbe sein? Das hoffen wir natürlich, aber leider gibt es in der Finanzwelt keine Sicherheiten.

Das Sentiment ist mit einem Score von 81/100 und „extremer Gier“ auf jeden Fall derzeit ziemlich hoch. Aber wenn die ETFs so weitermachen, dann gibt es für die Bären wenig Ehre in diesem Krieg gegen die Bullen zu gewinnen.
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