Bitcoin (BTC) hat sich weiter auf 71.000 US-Dollar gesteigert und ein wichtiges Kurslevel rückt in den Fokus. Wenn der Kurs sein Momentum beibehalten will, ist jetzt der Zeitpunkt, an dem die Bullen aktiv werden müssen. Der technische Analyst Ivo Melchers von Newsbit erläutert, welches Level nun entscheidend ist.
BTC steht vor entscheidendem Moment
Auf dem Vier-Stunden-Chart ist Bitcoin aus einem sogenannten symmetrischen Dreieck ausgebrochen, das durch abfallende Widerstandslinien und steigende Unterstützungsniveaus gekennzeichnet ist.

Das geschah bereits letzte Woche mit einem Anstieg auf 74.000 US-Dollar, doch gelang es nicht, die horizontale Linie bei 71.800 US-Dollar zu überschreiten und zu halten. Dieses Level ist nun entscheidend, um durchbrochen und gehalten zu werden.
Wie weit kann Bitcoin steigen?
Wir werfen einen Blick auf den Wochenchart, um zu analysieren, wohin die Reise gehen könnte.
Die rote Widerstandszone zwischen etwa 78.000 und 81.000 US-Dollar könnte ein logisches Ziel für eine längere Entlastungsrally sein. Sollte es dazu kommen, müssen wir die Lage dort neu bewerten.

Ein denkbares Szenario ist eine Wiederholung des Bärenmarktes von 2022.
Damals erreichte Bitcoin Ende Juni den niedrigsten RSI-Wert (Relative Strength Index) überhaupt. Der RSI zeigt an, wie viel Kraft hinter einer Kursbewegung steckt. Die Coin war zu diesem Zeitpunkt extrem überverkauft, was bedeutet, dass der Kurs möglicherweise zu stark gefallen war.
Es folgte eine Entlastungsrally von etwa zwei Monaten.
Später im Jahr fiel Bitcoin erneut auf ein niedrigeres Kursniveau. Auffällig war jedoch, dass der RSI eine höhere Bodenbildung verzeichnete. Dieses Phänomen nennt man eine bullische Divergenz und es markierte letztendlich das Ende des düsteren Bärenmarktes.

Vor einigen Wochen näherte sich Bitcoin erneut diesem extrem niedrigen RSI-Wert. Inzwischen erholt sich der Kurs wieder.
Im Hintergrund mehren sich positive Signale, die auf eine mögliche weitere Steigerung hindeuten. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass Bitcoin später in diesem Jahr noch einmal stark nachgibt, bevor eine bullische Divergenz den Bärenmarkt endgültig beendet.
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