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Der Bitcoin (BTC) Kurs startet heute mit einem kräftigen Sprung auf $116.000 in die Woche. Der Anstieg folgt auf positive Nachrichten zum Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China.
Der Bitcoin-Kurs ist in den vergangenen 24 Stunden um rund 4 Prozent gestiegen und liegt aktuell bei $116.000. Für Krypto-Anleger ist das natürlich eine gute Nachricht, doch BTC bleibt damit immer noch etwa sieben Prozent unter dem Rekord von $126.000 vom Monatsanfang.

Der Anstieg des Bitcoin-Kurses hängt mit dem Handelsabkommen zusammen, das die Vereinigten Staaten und China vorgestern in Kuala Lumpur geschlossen haben. Laut dem US-Finanzminister Scott Bessent waren die Gespräche „konstruktiv, tiefgehend und vielversprechend“.
Er spricht von „einem sehr positiven Rahmen“ für weitere Verhandlungen zwischen den beiden Wirtschaftsmächten. Damit scheint die Drohung neuer Einfuhrzölle vorerst vom Tisch.
Die USA würden demnach darauf verzichten, eine 100-prozentige Abgabe auf chinesische Produkte zu erheben. Im Gegenzug würde China die Beschränkungen für die Ausfuhr seltener Metalle teilweise lockern. Diese Nachrichten stärkten weltweit das Vertrauen der Anleger – auch am Kryptomarkt.
Nach Ansicht von Analysten reagiert Bitcoin zunehmend sensibel auf globale Konjunkturimpulse. „Die Rally von Bitcoin am Wochenende zeigt, wie das makroökonomische Sentiment den Kryptomarkt beeinflusst“, sagt Daniel Liu, CEO von Republic Technologies. Er wertet die Handelsnachrichten als Auslöser für mehr Optimismus bei Anlegern, die dadurch eher bereit sind, in risikoreiche Anlagen wie Krypto zu investieren.
Gleichzeitig warnt Liu, dass die Erholung vor allem von der Erwartung lockererer Finanzbedingungen getrieben sei – nicht von einer strukturellen Lösung des Handelskonflikts. „Anleger setzen auf eine freundlichere Politik, nicht auf einen echten Durchbruch zwischen den USA und China“, so Liu.
Auch auf dem Fear-and-Greed-Index drehte das Sentiment. Am Sonntagnachmittag vertrauten 51 Prozent der Nutzer dem Markt, am Samstag waren es noch 40 Prozent.
Daniel Kim von Tiger Research sieht vor allem den Einfluss von Donald Trump als treibende Kraft hinter der jüngsten Erholung. „Sein erneuter Dialog mit China hat nicht nur Bitcoin geholfen, sondern auch andere risikoreiche Märkte“, sagt er.
Laut Kim sollten sich Anleger rund um den APEC-Gipfel später in der Woche auf zusätzliche Kursbewegungen einstellen. Gleichzeitig verweist er auf Schwächesignale auf der Blockchain: Die Zahl der Transaktionen und aktiven Nutzer bleibt der Kursrally hinterher, wie ein neuer Bericht von Tiger Research zeigt.
Trotzdem bleibt das Research-Haus für die kommenden Monate optimistisch. Tiger Research hält an seinem Kursziel von $200.000 für Bitcoin in diesem Quartal fest. Grundlage sind die Erwartungen steigender Liquidität, neuer Zuflüsse institutioneller Anleger und Zinssenkungen durch die US-Notenbank.
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