Der Bitcoin-Kurs steht erneut an einem interessanten Wendepunkt. Während Donald Trump dem Iran eine strikte Frist gesetzt hat, die Straße von Hormus wieder zu öffnen, könnte eine Entschärfung des Konflikts den Bitcoin (BTC)-Kurs zurück in Richtung 75.000 Dollar treiben, so analysiert Marktbeobachter Marcel Pechman.

Warum diese Frist entscheidend ist

Trump hat den Dienstagabend zu einem klaren Wendepunkt erklärt. Sollte der Iran nicht kooperieren, drohen weitere Eskalationen. Dies könnte die Märkte in erhebliche Volatilität versetzen.

Für Bitcoin gibt es laut Marcel Pechman im Wesentlichen zwei Szenarien:

  1. Eine Einigung oder Entspannung: Dies könnte risikoreiche Anlagen beflügeln. Aktien könnten steigen, Öl könnte sich beruhigen und Bitcoin könnte in einer Erholungsrally mitziehen.
  2. Die Gespräche scheitern und die Spannungen nehmen zu: Bitcoin könnte dennoch profitieren, allerdings aus einem anderen Grund – als alternatives System außerhalb staatlicher Grenzen und klassischer Finanzinfrastrukturen. Kurzfristig könnte dies jedoch zu einem Rückgang führen, während langfristig positive Effekte möglich sind.

Das unterscheidet Bitcoin von herkömmlichen Aktien. Die Kryptowährung könnte theoretisch in beide Richtungen Unterstützung finden, jedoch auf unterschiedlichen Wegen. Vorerst scheint es unwahrscheinlich, dass Investoren Bitcoin als alternatives Währungssystem betrachten.

Theoretisch erfüllt Bitcoin die Voraussetzungen dafür, doch in der Praxis wird die digitale Währung von Investoren noch anders bewertet.

Warum Bitcoin anders reagiert als Aktien

Bei Aktien ist die Lage relativ einfach: Weniger Kriegsgefahr bedeutet geringere wirtschaftliche Schäden, weniger Energieunsicherheit und in der Regel steigende Kurse.

Bei Bitcoin ist die Situation komplexer. Ein Waffenstillstand oder eine Einigung könnte kurzfristig positiv sein, aber auch die Nachfrage nach US-Staatsanleihen wiederbeleben. Das verringert die Notwendigkeit für alternative Absicherungen wie Bitcoin.

Mit anderen Worten: Frieden verbessert das Marktsentiment, könnte aber auch Bitcoin’s besonderen Reiz vorübergehend schwächen.

Bitcoin verhält sich zunehmend anders als Gold

Auffallend ist, dass Bitcoin zuletzt stabiler blieb als Gold. Während Gold seit seinem Höchststand deutlich an Boden verloren hat, versucht Bitcoin, wieder an Fahrt zu gewinnen. Das deutet darauf hin, dass der Markt Bitcoin langsam anders wahrnimmt oder zumindest, dass die digitale Währung an Momentum gewinnt.

Bitcoin übertrifft seit dem Konflikt die Performance von Gold. Quelle: Marcel Pechman

Dieser Prozess ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Für eine tatsächliche Bewegung in Richtung 75.000 Dollar bedarf es mehr als nur ein paar optimistischer Aussagen von Trump. Investoren wollen Beweise sehen, dass:

  • der Konflikt tatsächlich abklingt;
  • der Energiemarkt stabilisiert;
  • das Vertrauen nicht sofort durch neue Drohungen erschüttert wird.

Warum ein Kurs von 75.000 Dollar möglich, aber nicht selbstverständlich ist

Ein Anstieg um etwa 8 Prozent auf 75.000 Dollar ist durchaus möglich, wenn es am Dienstag zu einem klaren positiven Ergebnis kommt. Doch die Märkte sind Trumps wechselnder Rhetorik überdrüssig. Investoren wissen inzwischen, dass bei ihm harte Worte und Versöhnung schnell wechseln können.

Daher wird die Marktreaktion wahrscheinlich nicht unkritisch ausfallen.

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