Obwohl der Bitcoin-Kurs derzeit eine schwierige Phase durchläuft, ist die Investmentbank Standard Chartered von einer erfolgreichen Zukunft überzeugt. Sie erwarten, dass Bitcoin noch vor dem Ende von Trumps zweiter Amtszeit auf 500.000 US-Dollar steigen könnte.
Bitcoin könnte 2025 noch 200.000 USD erreichen
Geoffrey Kendrick, Leiter der Digital Assets-Abteilung bei Standard Chartered, glaubt, dass Bitcoin 2025 noch auf 200.000 US-Dollar steigen kann, bevor er in Richtung 500.000 US-Dollar klettert, wenn Trump seine zweite Amtszeit als US-Präsident beendet.
Als positive Katalysatoren nennt er unter anderem die institutionelle Adoption sowie die Möglichkeit klarerer gesetzlicher Regelungen.
Trotz der jüngsten Volatilität erwartet Kendrick, dass der Kryptomarkt langfristig stabiler wird, da immer mehr institutionelle Investoren in diese Anlageklasse einsteigen.
„Was wir brauchen, sind traditionelle Akteure wie Standard Chartered, BlackRock und andere mit einem ETF, die ihren Beitrag leisten. Es sind Institutionen wie unsere, die jetzt Verwahrungsdienstleistungen anbieten, die viel sicherer sind als die Gefahr durch Hacks“, so Kendrick.
Er geht davon aus, dass bekannte Finanzinstitutionen die Bitcoin-Industrie auch sicherer machen werden.
Extreme Volatilität bei Bitcoin
Seit dem Erreichen des Allzeithochs von 109.000 US-Dollar im Januar ist der Bitcoin-Kurs auf ein Tief von fast 80.000 US-Dollar gefallen.
Dies geschah unter anderem, nachdem Donald Trump seine Drohungen mit Importzöllen gegen China, Mexiko und Kanada erneuerte. Diese könnten nun am 4. März in Kraft treten.
Zudem wurden auch für Europa Importzölle in Höhe von 25 % angekündigt. Trump macht also keine halben Sachen und setzt seine Handelspolitik konsequent um.
Die starke Reaktion von Bitcoin auf diese Entwicklungen deutet laut The Kobeissi Letter darauf hin, dass die Kryptowährung inzwischen eine hohe Korrelation mit Aktien und den allgemeinen Liquiditätsbedingungen aufweist.
Julien Bittel von Global Macro Investor und Real Vision bezeichnet die jüngste Korrektur als „normal in Bullenmärkten“, insbesondere nach den starken Kursanstiegen infolge der US-Präsidentschaftswahlen.

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