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Bitcoin (BTC) hat gestern die Verluste vom Mittwoch noch einmal nachvollzogen. Der Kurs fiel sogar auf ein neues Tief bei 58.000 US-Dollar. Auch wenn es weiterhin Hinweise auf eine mögliche Erholung gibt, bleibt der Markt nach Einschätzung von Newsbit-Analyst Erik Juffermans vorerst schwer berechenbar.
Gestern kurz vor Eröffnung der US-Börsen arbeitete sich der Bitcoin-Kurs in Richtung der violetten Unterstützungszone um 62.000 US-Dollar vor. Dort traf BTC jedoch auf eine abwärts gerichtete Widerstandslinie, woraufhin der Kurs erneut abgewiesen wurde.
Nach dem Handelsstart an der Wall Street fiel der Kurs binnen einer Stunde von 61.000 auf 58.000 US-Dollar. Damit markierte Bitcoin ein neues Tief, unter dem Niveau vom Mittwoch bei rund 59.000 US-Dollar. Auch am Morgen scheiterte BTC erneut im Bereich von 60.000 US-Dollar, bevor der Kurs weiter nachgab.

Nach Einschätzung von Newsbit-Analyst Erik Juffermans ist die Nervosität am Markt derzeit klar erkennbar. Das zeige sich unter anderem an den großen roten Kerzen und daran, dass der Kurs unter der psychologisch wichtigen Marke von 60.000 US-Dollar handelt. Solange BTC darunter bleibt, dominiert aus seiner Sicht das bearishe Sentiment. Ein überzeugender Ausbruch und eine nachhaltige Rückkehr über 60.000 US-Dollar wären dagegen ein erstes positives Signal.
Zugleich beobachtet Juffermans, dass Käufer unterhalb von 59.000 US-Dollar weiterhin zum Einstieg bereitstehen. Das lasse sich an den langen Dochten im Vier-Stunden-Chart unten ablesen. Zudem habe sich die bullishe Divergenz, auf die er bereits in seiner vorigen Bitcoin-Analyse hingewiesen hatte, durch den jüngsten Rückgang weiter verstärkt. Das schließt aus seiner Sicht allerdings nicht aus, dass der Kurs zunächst noch weiter fallen kann.

Das erste technische Signal, auf das Anleger achten sollten, sieht Juffermans in einem Ausbruch über die abwärts gerichtete Trendlinie. Danach muss der Bitcoin-Kurs wieder über 60.000 US-Dollar steigen und dieses Niveau halten.
Juffermans skizziert auch ein weniger positives Szenario. Die Konsolidierung oberhalb von 60.000 US-Dollar in den vergangenen Wochen könne aus seiner Sicht als Bear Flag gewertet werden, also als bearishes Fortsetzungsmuster.
Wird dieses Muster vollständig ausgespielt, liegt das technische Kursziel bei rund 44.000 US-Dollar. Dieses Niveau ergibt sich aus der vorangegangenen Bewegung vom Hoch bei etwa 84.000 US-Dollar.

Nach Einschätzung von Juffermans ist dies derzeit das am stärksten bearishe Szenario. Er betont jedoch, dass technische Muster nie eine Garantie bieten. Anleger sollten dieses Szenario aus seiner Sicht dennoch berücksichtigen.
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