Bitcoin hat heute einen neuen Meilenstein erreicht, indem es die Marke von 90.000 $ durchbrochen hat. Dieser Anstieg erfolgt trotz des kürzlich veröffentlichten US-Verbraucherpreisindex (CPI)-Berichts für Oktober, der einen Anstieg von 2,6 % im Jahresvergleich zeigt – etwas höher als die erwarteten 2,5 %.
Die steigende Inflation schürt Spekulationen über die möglichen nächsten Schritte der Federal Reserve (Fed), die ihre Pläne für weitere Zinssenkungen möglicherweise überdenken könnte. Bitcoin scheint sich jedoch, wie so oft, von den Inflationszahlen nicht beeinflussen zu lassen.
Inflation setzt die Fed unter Druck
Der Inflationsbericht könnte erhebliche Auswirkungen auf die Geldpolitik der Federal Reserve haben. Während der Markt zuvor auf eine weitere Lockerung des geldpolitischen Kurses hoffte, könnte die höhere Inflation die Fed dazu veranlassen, eine abwartende Haltung einzunehmen oder sogar die Zinsen erneut zu erhöhen. Laut dem CME FedWatch Tool verschieben sich die Erwartungen: Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Dezember, die zuvor auf 62 % geschätzt wurde, scheint nun deutlich zu sinken.
Für Bitcoin-Inhaber bedeutet dies zusätzliche Unsicherheit, da Zinsänderungen oft starke Kursschwankungen bei Krypto-Assets verursachen.
Bitcoin steigt trotz Inflationsdruck
Der Bitcoin-Kurs liegt aktuell bei rund 91.000 $, ein Anstieg von 6,6 % in den letzten 24 Stunden. Damit hat die Kryptowährung die wichtige psychologische Marke von 90.000 $ durchbrochen. Viele Analysten prognostizieren, dass Bitcoin noch vor der Amtseinführung von Trump die 100.000 $-Marke erreichen könnte.
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