Der Bitcoin-Kurs hat die neue Handelswoche gut begonnen. Nach einem „guten Gespräch“ zwischen Donald Trump und Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, schoss Bitcoin auf fast 110.000 Dollar hoch. Auch die weltweiten Börsenindizes atmen erleichtert auf und steigen während des Futureshandels stark an.
Viel Unklarheit steht der Bullenmarkt im Weg
Doch wir dürfen nicht zu früh jubeln, denn der Markt ist immer noch voller Unklarheiten. Für jetzt sind die von Trump letzte Woche für Europa angekündigten Zölle von 50% bis zum 9. Juli verschoben.
Damit bekommen die Märkte etwas Luft, aber die Bedingungen sind noch nicht ideal für einen langanhaltenden Bullenmarkt. Dafür müsste es eine endgültige Lösung für den Handelskrieg geben.
Solange Unternehmen und die Wirtschaft insgesamt nicht wissen, woran sie sind, ist es schwierig, wirklich optimistisch zu werden. In dieser Hinsicht ist es keine Überraschung, dass Bitcoin nicht über die knappen 112.000 Dollar der letzten Woche hinauskam.

Bis es ein endgültiges Ende des Handelskriegs gibt, werden Bitcoin und Gold wahrscheinlich weiterhin Platz tauschen. Heute profitiert Bitcoin wieder einmal von den positiven Nachrichten, aber wenn später harte Worte fallen, wird Gold wieder übernehmen.
Anleger wagen etwas mehr Risiko
Durch die Nachricht über die Verschiebung der Zölle für die Europäische Union wagen Anleger wieder etwas mehr Risiko.

Ein bisschen mehr, denn von einer endgültigen Lösung kann natürlich noch keine Rede sein. Letzte Woche kam die Nachricht von den Zöllen fast wie ein Donnerschlag bei klarem Himmel. Seit den Tiefstständen Anfang April waren Bitcoin und die großen Börsenindizes aggressiv gestiegen.
Es schien, als würden wir in einen neuen Bullenmarkt eintreten, und die Auswirkungen des Handelskriegs waren für Anleger nicht mehr spürbar. Aber das wurde ohne Trump gerechnet, denn der war natürlich noch nicht fertig mit seinem Zollkrieg.
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