Der Bitcoin-Kurs steigt weiter und steht derzeit bei 121.300 Dollar. Es scheint, dass die Bullen nun wirklich losgelegt haben, und angesichts des makroökonomischen Klimas ist das keine Überraschung. Zudem ist Bitcoin auch technisch gesehen inmitten eines bemerkenswerten Ausbruchs.
Bitcoin durchbricht Widerstand, der bis 2017 zurückreicht
Am Freitag, den 11. Juli, durchbrach Bitcoin einen Widerstand, an dem es seit 2017 scheiterte. Das sind in der Regel vielversprechende Signale für ein finanzielles Asset, und bei Bitcoin scheint dies zuzutreffen.
Derzeit steht Bitcoin bei 121.310 Dollar, was einen Anstieg von 2,86 Prozent in den letzten 24 Stunden bedeutet. In den letzten sieben Tagen ist der Bitcoin-Kurs sogar um 11,12 Prozent gestiegen.
Die großen Gewinner in den Top 10 sind übrigens XRP und Cardano, die in der letzten Woche um 29,62 Prozent bzw. 30,05 Prozent gestiegen sind. Es beginnt alles wirklich wie ein Bullenmarkt auszusehen.
Nun ist natürlich die Frage, auf welchem Niveau die Steigerungen aufhören. Vorerst scheint das makroökonomische Klima weiterhin positiv für Bitcoin und den Rest des Kryptomarktes zu bleiben.
Makroökonomisches Klima unterstützt den Bullenmarkt
Dass Bitcoin so explosiv steigt, ist angesichts der herrschenden Reihe von Makrobedingungen keine Überraschung:
- Donald Trump hat kürzlich die Idee von Sparmaßnahmen über Bord geworfen und sich stattdessen an die Geldpresse gewandt.
- Auch andere Regierungen tun dasselbe.
- Die US-Wirtschaft ist stark.
- Die US-Zentralbank steht vorerst nicht mit einer strengeren Politik im Weg.
Auf lange Sicht könnte sich das letztere ändern, und diese Woche könnte möglicherweise einen Anstoß dafür geben. Am Dienstag und Mittwoch stehen nämlich wieder Inflationszahlen auf dem Programm in den Vereinigten Staaten.

Der Verbraucherpreisindex (CPI) und der Produzentenpreisindex (PPI) scheinen wieder etwas anzusteigen. Das könnte das Narrativ befeuern, dass Trumps Zollkrieg für Inflation sorgt, und dass die Zentralbank etwas dagegen tun muss.
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