Bitcoin (BTC) hat ein starkes Wochenende hinter sich und setzt diese Entwicklung auch an diesem Montag fort. Der Kurs stieg innerhalb von 24 Stunden um 3,6 Prozent auf über 122.000 Dollar und nähert sich damit dem Rekordniveau von 123.091 Dollar.
Auffällig ist, dass am Samstag, dem 9. August, ganze 364.126 neue Bitcoin-Adressen erstellt wurden, die höchste Zahl seit einem Jahr. Das geht aus Daten von Glassnode hervor, die vom Analysten Ali Martinez geteilt wurden.

Spekulation auf Inflationszahlen
Der jüngste Anstieg scheint vor allem durch die Erwartung getrieben zu sein, dass die US-Notenbank bald die Zinsen senkt. Niedrigere Zinsen machen das Sparen weniger attraktiv, drücken die Renditen von Anleihen und sorgen dafür, dass Kredite günstiger werden. Das macht riskantere Anlagen, wie Bitcoin, attraktiver.
Auf der Blockchain-Plattform Polymarket schätzen Händler die Wahrscheinlichkeit für zwei Zinssenkungen im September auf etwa vierzig Prozent. Solche Aussichten sorgen für eine stärkere ‘Risk-on’-Stimmung bei Anlegern, wodurch zusätzliches Geld in Krypto fließen kann und der Kurs weiter steigen könnte.
Historische Kursmuster und große Käufer
Es gibt noch weitere positive Nachrichten. Laut dem Krypto-Analysten Benjamin Cowen zeigt Bitcoin in früheren Marktzyklen häufig einen stärkeren Juli und August, gefolgt von einem kurzen Rücksetzer im September und neuen Höchstständen in den letzten Monaten des Jahres.
Zusätzliche Kapitalzuflüsse durch den Trump-Plan
Auch politische Nachrichten könnten eine Rolle spielen. Präsident Donald Trump unterzeichnete kürzlich mehrere Beschlüsse, durch die Kryptowährungen in 401(k)-Pensionspläne aufgenommen werden dürfen. Theoretisch könnten damit bis zu 12 Billionen Dollar aus US-Pensionsfonds in Richtung Bitcoin fließen.
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