Bitcoin bleibt laut Matt Hougan, Chief Investment Officer von Bitwise, in einem frühen Stadium, bis der Kurs die Marke von 500.000 Dollar erreicht. Dieses Niveau markiert laut ihm den Punkt, an dem die Kryptowährung erwachsen wird. Seit dem Wahlsieg des pro-Krypto-Kandidaten Donald Trump hat Bitcoin bereits mehrere Allzeithochs erreicht, und Hougan prognostiziert, dass die 100.000-Dollar-Marke „in greifbarer Nähe“ liegt.
Mit einem kürzlichen Anstieg über 90.000 Dollar, einer beeindruckenden Steigerung von fast 20 % seit den Wahlergebnissen, setzt Bitcoin seine starken Leistungen fort. Hougan warnt jedoch vor einer möglichen Korrektur aufgrund des schnellen Kursanstiegs. Trotz dieser Warnung bleibt er optimistisch: „Wir haben die erste Phase hinter uns, aber solange Bitcoin nicht 500.000 Dollar erreicht, bleiben wir in einer frühen Phase.“
Warum ist die Marke von 500.000 Dollar so wichtig?
Laut Hougan markiert die 500.000-Dollar-Marke den Übergang von einer frühen zu einer reifen Phase für Bitcoin. Er erwartet, dass die Nachfrage nach wertstabilen Anlagen wie Gold und Bitcoin weiter zunehmen wird, besonders in Zeiten, in denen Regierungen mit steigenden Schulden zu kämpfen haben und Währungen durch Abwertung unter Druck stehen.
Während Gold bereits als stabile Wertanlage gilt und von Zentralbanken weithin akzeptiert wird, bleibt Bitcoin weiterhin Gegenstand von Diskussionen. Pensionsfonds, die in Bitcoin investieren, und Warnungen der US-Regierung vor der Verwendung von Bitcoin in 401(k)-Portfolios verdeutlichen die Herausforderungen. „Bitcoin muss genauso stabil und akzeptiert sein wie Gold, um Reife zu erreichen,“ so Hougan.
500.000 Dollar: Ein realistisches Ziel?
Hougan stützt seine Prognose auf den Gesamtwert des ‚Store of Value‘-Segments, das derzeit 20 Billionen Dollar beträgt. Davon entfallen 18 Billionen auf Gold und 2 Billionen auf Bitcoin. Er glaubt, dass ein ausgereifter Bitcoin mindestens 50 % dieses Marktes einnehmen könnte, was zu einem Preis von 500.000 Dollar führen würde. Ein wichtiger Faktor dabei ist die Akzeptanz durch Zentralbanken. Derzeit besitzen diese nur 2 % der weltweiten Bitcoin-Reserven, verglichen mit 20 % der weltweiten Goldreserven.
Initiativen wie der Vorschlag von Senatorin Cynthia Lummis, Bitcoin als nationale Reserve zu halten, könnten laut Hougan zu dieser Akzeptanz beitragen. „500.000 Dollar sind realistisch und nur ein Ausgangspunkt; wir könnten sogar 1 Million Dollar erreichen,“ sagt er.
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