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In den vergangenen Wochen zogen Anleger Milliarden Dollar aus Kryptofonds ab. Doch nun scheint sich die Stimmung vorsichtig zu drehen. Nach einer Phase erheblicher Abflüsse ziehen Kryptoinvestmentfonds wieder neues Kapital an. Laut dem Vermögensverwalter CoinShares flossen in der vergangenen Woche insgesamt 1 Milliarde Dollar in diese digitalen Anlageprodukte.
In einem aktuellen Blog schreibt James Butterfill, Forschungsleiter bei CoinShares, dass vor allem Bitcoin (BTC) von der Trendwende profitierte. Fonds, die sich auf die größte Kryptowährung konzentrieren, sammelten 881 Millionen Dollar ein. Damit übernahm Bitcoin den Löwenanteil der Erholung.
Ethereum (ETH) folgte mit einem Zufluss von 117 Millionen Dollar. Dies ist die stärkste Woche für die digitale Währung seit Mitte Januar. Dennoch stehen sowohl BTC- als auch ETH-Fonds in diesem Jahr per Saldo noch im Minus. Der jüngste Zufluss konnte die vorherigen Abflüsse also noch nicht vollständig ausgleichen.
Die Vereinigten Staaten verzeichneten mit 957 Millionen Dollar den größten Teil des Zuflusses. Auch in Kanada, Deutschland und der Schweiz floss neues Kapital, wenn auch in kleineren Beträgen.
Butterfill zufolge gibt es keinen klaren makroökonomischen Grund für die plötzliche Trendwende. Er schreibt: „Nach unseren Informationen drehten sich die jüngsten Gespräche mit Kunden fast ausschließlich um den richtigen Einstiegszeitpunkt und weit weniger um den Abbau ihrer Position in dieser Anlageklasse.“
Großanleger sind also weniger am Verkauf interessiert und konzentrieren sich verstärkt auf Kaufgelegenheiten. Im gesamten Februar bewegte sich der Bitcoin-Kurs größtenteils innerhalb derselben Handelsspanne von 60.000 bis 70.000 Dollar. Nach Wochen seitlicher Bewegungen scheinen Anleger überzeugt, dass dies ein attraktiver Einstiegszeitpunkt ist.
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