Während die Welt sich Sorgen um Handelskriege und Zinssätze macht, sieht Cardano-Gründer Charles Hoskinson eine Chance, die andere zu übersehen scheinen. Der Kryptoveteran erwartet, dass Bitcoin (BTC) noch dieses Jahr auf $250.000 steigen könnte, angetrieben durch unerwartete Unterstützung von großen Technologieunternehmen und neuer Gesetzgebung rund um stablecoins.
Techriesen und stablecoins
Hoskinson erwartet, dass die sogenannten “Magnificent 7”, mit Namen wie Apple, Microsoft und Amazon, sich bald aktiver in die Welt der stablecoins einmischen werden. Diese Kryptowährungen, die an Fiatwährungen gekoppelt sind, bieten schnelle und günstige Transaktionen. Das macht sie laut ihm attraktiv für große Unternehmen, die weltweit Personal auszahlen oder Mikrozahlungen auf ihren Plattformen unterstützen wollen.
Die Idee, dass Big Tech sich konkret auf Krypto einlässt, ist schon länger ein Thema der Spekulation, aber Hoskinson sieht dies als eine Frage der Zeit. Wenn die Gesetzgebung zu stablecoins dieses Jahr durch den US-Senat kommt, könnte das die Tür für eine breite Adoption öffnen.
Die aktuellen geopolitischen Spannungen, wie die Bedrohung um Taiwan und der Krieg in der Ukraine, führen laut Hoskinson zu einem Wechsel von einer internationalen Ordnung zu einer Ära rivalisierender Großmächte. In einem solchen Kontext verlieren Handelsverträge ihre Kraft, stellt er fest, und Kryptowährung wird eine attraktive Alternative für traditionelle wirtschaftliche Zusammenarbeit.
Er nennt es einen “logischen Weg” für globale Zusammenarbeit, wenn Staatsgrenzen und politische Interessen wieder dominanter werden.
Spekulative Welle bevorstehend
Nach einem Rückgang auf unter $77.000 bekam Bitcoin gestern wieder Auftrieb, als der US-Präsident Trump vorübergehende Erleichterungen im Zollstreit mit anderen Ländern gewährte. Die Münze kletterte zurück über $82.000. Dennoch liegt dieser Kurs immer noch weit unter dem Höchststand zu Beginn dieses Jahres.
Hoskinson sieht den aktuellen Einbruch als vorübergehend. Laut ihm werden sich die Märkte in den kommenden Monaten an das “neue Normal” anpassen, woraufhin die US-Zentralbank möglicherweise die Zinsen senkt. Das könnte erneut günstiges Geld in Richtung Kryptowährung lenken.
Hoskinson setzt auf eine Kombination von Faktoren, die dem Kryptomarkt neues Leben einhauchen könnten: mehr Nutzer weltweit, Regelungen, die Klarheit schaffen, und Adoption durch Techriesen. Wenn all das zusammenkommt, könnte laut ihm eine neue Altseason entstehen, in der nicht nur Bitcoin, sondern auch andere Münzen stark profitieren.
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