Bitcoin ist auf das Niveau von 100.000 Dollar zurückgekehrt, nachdem der Markt positiv auf die Inflationsnachrichten aus den USA reagierte. Im Grunde genommen zeigte der Bericht, dass die Inflation weiterhin ein Problem in den Vereinigten Staaten darstellt und die Fortschritte stagnieren. Offenbar hatte der Markt jedoch mit einem schlechteren Ergebnis gerechnet.
Passiver Käufer treibt Bitcoin nach oben
Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt der Bitcoin-Kurs wieder über 100.000 Dollar, was laut dem pseudonymen Analysten Skew auf einen „passiven Käufer“ im Markt zurückzuführen ist.
Eine optimistischere Prognose kommt vom Analysten Roman, der auf dem Tageschart eine „vollständige Rücksetzung“ des Relative Strength Index (RSI) beobachtet.
Seiner Meinung nach steht Bitcoin damit eine „saubere Aufwärtsbewegung“ auf 112.000 Dollar bevor.
Auch der beliebte Analyst Johnny sieht positive Signale. Kurzfristig setzt er auf einen Kurs von 111.111 Dollar für die Kryptowährung.
Zinssenkung der US-Notenbank in Sicht
Die Marktstimmung wurde auch durch den US-Verbraucherpreisindex (CPI) unterstützt, der im Großen und Ganzen den Erwartungen entsprach.
Eine signifikante negative Überraschung blieb aus, weshalb der Markt nun eine 90%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung der US-Notenbank am 18. Dezember sieht.
Wahrscheinlich folgt am 29. Januar eine Zinsaussetzung, was bedeutet, dass die Zinsen zwischen dem 18. Dezember und dem 19. März unverändert bleiben werden.
Der Markt schätzt die Wahrscheinlichkeit einer Zinspause im Januar derzeit auf über 80%.
Dies könnte dazu führen, dass die US-Wirtschaft in diesem Zeitraum unter dem Druck der aktuell relativ hohen Marktzinsen etwas nachgibt. Grundsätzlich ist das jedoch kein Problem, da es auch dazu beitragen dürfte, die Inflation auf das angestrebte Niveau von 2,0% zu senken.
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