Michael Saylor beschreibt Bitcoin oft als „Manhattan im Cyberspace.“ Die digitale Version dessen, was möglicherweise das begehrteste Stück Landmasse der Welt ist – das Herz von New York. Dort finden sich Sehenswürdigkeiten wie der Times Square, der Central Park und natürlich die Wall Street.
Doch wie zutreffend ist der Vergleich zwischen Bitcoin und Manhattan? Und wie viel ist dieser beliebte Stadtteil von New York eigentlich wert?
Bitcoin versus Manhattan
Der Legende nach wurde Manhattan 1626 von niederländischen Kolonisten für Waren im Wert von 60 Gulden gekauft. Leider haben wir es nicht geschafft, Manhattan bis heute zu behalten.
Schätzungen von Grok zufolge wäre Manhattan heute zwischen 1,86 Billionen und 2,38 Billionen Dollar wert.
Interessanterweise entspricht dieser Betrag ungefähr dem aktuellen Wert von Bitcoin. Die Marktkapitalisierung von Bitcoin liegt zum Zeitpunkt des Schreibens bei 1,93 Billionen Dollar.
Daher könnte man sagen, dass der Spitzname „Manhattan im Cyberspace“ derzeit ziemlich treffend ist. Sollte Bitcoin von hier aus weiter wachsen, könnte dieser Vergleich fast wie eine Untertreibung wirken.
Die einzigartige Knappheit von Bitcoin
Ein Nachteil der Knappheit von Bitcoin ist, dass man darauf kein Haus bauen kann – anders als auf der Landmasse von Manhattan. Dafür kann man Bitcoin in weniger als 10 Minuten auf die andere Seite der Welt „teleportieren“.
Das ist mit dem knappen Boden von Manhattan nicht möglich, und zudem ist der Immobilienmarkt viel weniger liquide.
Ein kleines Stück Land in Manhattan zu verkaufen, ist äußerst kompliziert. Während man kleine Bruchteile eines Bitcoin problemlos verkaufen kann, muss ein Stück Land in Manhattan in einem einzigen Schritt veräußert werden.
In dieser Hinsicht ist die Knappheit von Bitcoin wesentlich flexibler, und der Markt ist deutlich größer. Um Bitcoin von jemandem zu kaufen, reicht es, die digitale Währung zu verstehen. Beim Kauf von Immobilien benötigt man dagegen spezifische Kenntnisse über die Umgebung.
Trotzdem bleibt Saylors Vergleich interessant und unterhaltsam. Natürlich ist er nicht vollständig zutreffend, doch es ist faszinierend, Bitcoin als ein Stück „Immobilie“ in der digitalen Welt zu betrachten.
Soll Satoshis Bitcoin-Vermögen von 68 Milliarden Dollar eingefroren werden?
Bitcoin steht vor einem Grundsatzkonflikt: CZ schlägt vor, Satoshis Milliardenvermögen in BTC wegen einer künftigen globalen Quantenbedrohung einzufrieren.
Tim Draper weist Verkauf von 1.000 Bitcoin zurück: „Meine BTC habe ich nicht angerührt“
Der Milliardär Tim Draper bestreitet, Bitcoin verschoben zu haben, nachdem Analysten eine Wallet mit 1.000 BTC ihm zugeordnet hatten.
Irland beschlagnahmt erneut 500 Bitcoin im Wert von 27 Millionen Euro
Das irische Criminal Assets Bureau (CAB), die Behörde zur Abschöpfung krimineller Vermögen, hat erneut 500 Bitcoin beschlagnahmt.
Meistgelesen
XRP verschwindet in großem Stil von Binance: Was bedeutet das für den Kurs?
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
AI-Prognose: Wie wahrscheinlich ist es, dass XRP bis 2030 auf 20 Dollar steigt?
Das KI-Modell ChatGPT schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen XRP-Kurs von 20 Dollar im Jahr 2030 als gering ein. Die mittlere Prognose liegt deutlich niedriger.
Warum der November 2026 für Ripple und XRP bedeutend sein könnte
Eine neue SWIFT-Aktualisierung im November 2026 und ein Konzept eines ehemaligen SWIFT-Veteranen nähren die Spekulationen über eine Rolle von XRP.
