Bitcoin (BTC) befindet sich in einem starken Bullenmarkt. Seit September ist der Kurs von etwa 55.000 Dollar auf ein Allzeithoch von fast 112.000 Dollar gestiegen. Trotz einer kürzlichen Korrektur bleibt die Stimmung positiv. Doch wie lange kann dieser Aufwärtstrend noch anhalten? Laut dem niederländischen Analysten Jelle könnten die letzten Wochen des Zyklus bereits begonnen haben – und das könnten noch 18 Wochen sein.
Jelle: „Der Höhepunkt kommt in 18 Wochen“
Auf Basis historischer Zyklen behauptet Jelle, dass Bitcoin in früheren Marktphasen genau 1.064 Tage für einen vollständigen Anstieg benötigte: von Tief zu Spitze. Wenn dieselbe Zeitspanne auch jetzt zutrifft, dann hätte der aktuelle Zyklus noch etwa 18 Wochen zu gehen. Das würde bedeuten, dass der Höhepunkt möglicherweise erst Ende Oktober oder Anfang November erreicht wird.
Laut Jelle sind die letzten Wochen eines solchen Zyklus oft die explosivsten. Viele Einzelanleger steigen dann noch ein, was eine aufwärts gerichtete Spirale angetrieben durch FOMO (Fear of Missing Out) verursacht. Doch diese Euphorie hält selten lange an. Sobald der Kurs zu schwanken beginnt, steigen viele Späteinsteiger aus. Gleichzeitig realisieren Langzeitinvestoren ihre Gewinne, was zu einem Wendepunkt in Richtung eines Bärenmarktes führen kann.
BTC-Kurs könnte um 180.000 Dollar spitzen
Wie hoch kann Bitcoin noch steigen? Laut Jelle könnte der Höhepunkt irgendwo bei 180.000 Dollar liegen, ein Anstieg von fast 69 Prozent im Vergleich zum aktuellen Kurs. Das passt in das Muster der „diminishing returns“, bei dem jeder Zyklus eine geringere relative Rendite erbringt.
Nach dem Tief von 3.000 Dollar im Jahr 2018 stieg Bitcoin bis 2021 auf 69.000 Dollar – ein Gewinn von über 2.200 Prozent. Während des Kryptowinters 2023 fiel BTC auf etwa 16.000 Dollar. Wenn Jelles Szenario zutrifft und der Höhepunkt bei 180.000 Dollar liegt, dann wäre das ein Anstieg von etwa 1.025 Prozent. Das passt genau in den Trend der abnehmenden Gewinne pro Zyklus.
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