Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
Anleger in Bitcoin (BTC) sichern sich weiterhin auffallend stark gegen einen erneuten Kursrückgang ab. Das geht aus einer neuen Analyse von Anchorage Digital hervor, die den Optionsmarkt untersucht hat. Trotz der deutlichen Kursverluste der vergangenen Wochen liefern die Daten Anchorage zufolge keine Hinweise darauf, dass der Markt beim Bitcoin-Unternehmen Strategy eine schwere Krise erwartet.
Aus der Untersuchung geht hervor, dass Händler an verschiedenen Optionsmärkten derzeit eher für Schutz vor fallenden Kursen zahlen, als auf weitere Kursanstiege zu setzen. Anchorage analysierte dafür die Optionen auf der Handelsplattform Deribit, den Spot-Bitcoin-ETF IBIT von BlackRock und die Aktie von Strategy.
Nach Einschätzung des Analysehauses ergeben diese drei Märkte zusammen ein aussagekräftiges Bild der Stimmung unter privaten und professionellen Anlegern.
Sowohl auf Deribit als auch bei den Optionen auf IBIT ist die Nachfrage nach Put-Optionen, mit denen sich Anleger gegen Kursrückgänge absichern können, historisch hoch. Bei den Optionen auf IBIT liegt diese Nachfrage über dem Niveau von gut 80 Prozent aller früheren Messpunkte. Auf Deribit übertrifft sie sogar 84 Prozent aller Messungen der vergangenen fünf Jahre.
Zudem sieht Anchorage ein auffälliges Muster bei der erwarteten Volatilität. In fast der Hälfte des Jahres 2026 lag die erwartete Schwankungsbreite für die kommende Woche über der für den kommenden Monat. Das deutet darauf hin, dass Anleger vor allem kurzfristige Risiken im Blick haben, statt sich auf längerfristige Entwicklungen zu konzentrieren.
Dem Analysten David Lawant zufolge hängt das mit einer Abfolge makroökonomischer Entwicklungen, geopolitischer Spannungen und Ereignissen innerhalb des Kryptomarkts zusammen.

Lawant achtet vor allem auf den Zeitpunkt, an dem die erwartete Volatilität für den kommenden Monat wieder über die der kommenden Woche steigt. Aus seiner Sicht wäre das ein Zeichen dafür, dass die größten kurzfristigen Sorgen nachlassen.
Auch die Lage rund um Strategy wurde untersucht. Die Vorzugsaktie STRC, mit der das Unternehmen einen großen Teil seiner Bitcoin-Käufe finanziert, fiel in dieser Woche auf 27 Prozent unter den Nennwert von 100 Dollar. Inzwischen notiert STRC bei rund 74,4 Dollar.
Auch die Stammaktie MSTR steht erheblich unter Druck. Der Kurs liegt derzeit bei rund 86 Dollar und ist in dieser Woche um mehr als 26 Prozent gefallen. Dennoch sieht Anchorage keine Hinweise darauf, dass der Optionsmarkt eine schwere finanzielle Krise des Unternehmens einpreist.
Die Sorgen um Strategy haben in den vergangenen Tagen allerdings zugenommen. Der anhaltende Kursdruck auf STRC und MSTR hat die Diskussion über die finanzielle Lage des Unternehmens weiter angeheizt.
Zwar sichern sich Anleger weiterhin gegen zusätzliche Kursverluste ab, laut Bericht liegt die Nachfrage nach Schutz jedoch deutlich unter den Niveaus früherer Marktkorrekturen. Anchorage zufolge fürchtet der Markt derzeit daher keinen erzwungenen Verkauf von Bitcoin und auch keine umfassendere Krise bei Strategy.
Bitcoin erholt sich, bleibt aber in einer heiklen Lage. Ein Analyst sieht in den Charts inzwischen erste ermutigende Signale. Mehr dazu.
Der Bitcoin-Kurs ist wegen großer Sorgen um das Bitcoin-Schwergewicht Strategy stark eingebrochen. Was dahintersteckt und wie ernst die Probleme sind.
Der Bitcoin-Kurs fällt in Richtung 58.000 Dollar, während aus US-Bitcoin-ETFs fast 1,3 Milliarden Dollar abfließen.
Wird der Wert von XRP durch Spekulation oder echten Einsatz bestimmt? Analyst Eri erklärt, wie kollektives Vertrauen den Kurs beeinflusst.
KI-Modelle prognostizieren weitere Schwäche für XRP. Große Abverkäufe durch Wale und sinkende Aktivität belasten den Kurs erheblich.
Ein Analyst prognostiziert einen bedeutenden Kursanstieg für XRP und verweist auf eine wichtige Unterstützungsmarke. Es handelt sich jedoch um eine spekulative Einschätzung.