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Das japanische Metaplanet macht einen neuen Schritt in seiner Bitcoin-Strategie. Nach Monaten großer Ankäufe möchte das Unternehmen seine BTC-Reserve nun als Sicherheit nutzen, um sich zu erweitern. Auf dem Radar steht unter anderem die Übernahme einer digitalen Bank.
Metaplanet möchte sein Bitcoin als Sicherheit nutzen, um Finanzierungen für Übernahmen zu beschaffen, einschließlich möglicherweise einer digitalen Bank in Japan. In einem Interview mit der Financial Times spricht CEO Simon Gerovich von einem „Bitcoin-Goldrausch“ und betont, dass das Unternehmen seine BTC-Reserve einsetzen will, um profitable Unternehmen zu kaufen und schneller zu wachsen.
„Die Idee ist einfach,“ sagt Gerovich. „Wir nutzen unser Bitcoin als Hebel, genau wie andere Staatsanleihen oder Aktien einsetzen. So können wir Unternehmen übernehmen, die unser Wachstum beschleunigen.“
Die Übernahme einer japanischen digitalen Bank passt laut dem CEO perfekt in ihre Strategie. Eine eigene Bank würde Metaplanet nicht nur direkte Einnahmen bringen, sondern könnte auch die Brücke zwischen Bitcoin und dem breiteren Finanzsystem schlagen. Zudem sieht Gerovich auch Chancen, bessere und zukunftsorientiertere Bankdienstleistungen anzubieten als die traditionellen Retailbanken derzeit tun.
Gestern gab Metaplanet erneut einen Kauf bekannt. Es kaufte 2.205 BTC im Wert von fast 239 Millionen Dollar. Damit erreicht der gesamte Bitcoinberg 15.555 Stück, gut für über 1,7 Milliarden Dollar. Laut CEO Simon Gerovich ist dies „nur der Anfang“, das Unternehmen zielt auf 210.000 BTC bis 2027. Besonders dieses Jahr hat das japanische Unternehmen an Fahrt gewonnen. Seit Anfang 2025 hat sich die Position mehr als verachtfacht.
Dennoch wächst auch die Kritik. Analysten warnen, dass die Strategie langfristig den Aktionärswert aushöhlen könnte. Wenn das Unternehmen zu viele neue Aktien ausgibt, um Bitcoin zu kaufen, könnte der Wert jeder Aktie sinken. Das bedeutet, dass bestehende Aktionäre einen kleineren Anteil am Unternehmen besitzen. Dies könnte ein Problem darstellen. Wenn der Kurs von Bitcoin nicht (stark) weiter steigt, könnten Aktionäre letztendlich erhebliche Verluste erleiden.
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