Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
MSCI prüft, ob sogenannte „Crypto Treasury Companies“, also Unternehmen, die mehr als die Hälfte ihrer Bilanz in digitalen Assets halten, ab Januar 2026 nicht mehr für eine Aufnahme in ihre Indizes infrage kommen.
Betroffen ist unter anderem Strategy, ein großes börsennotiertes Unternehmen, das seine Unternehmensstrategie vollständig auf Bitcoin ausgerichtet hat.
JPMorgan verbreitete die Nachricht in einem Research-Bericht. Das löste heftige Reaktionen aus der Bitcoin-Community aus. Immobilieninvestor und Kryptobefürworter Grant Cardone ließ wissen, er habe „20 Millionen Dollar bei Chase abgezogen“ und werde wegen mutmaßlichen Fehlverhaltens im Kreditkartengeschäft vor Gericht ziehen.
Bitcoin-Verfechter Max Keiser rief dazu auf, „JPMorgan crashen zu lassen“ und stattdessen Bitcoin sowie Strategy-Aktien zu kaufen.
Strategy hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Schwergewicht an der Nasdaq entwickelt. Im Dezember 2024 stieg das Unternehmen in den Nasdaq 100 auf, was für zusätzliche Nachfrage von passiven Fonds sorgte, die diesen Index abbilden.
CEO Michael Saylor reagierte am Freitag auf die mögliche Änderung durch MSCI. Ihm zufolge wird Strategy fälschlicherweise als eine Art Fonds gesehen, der ausschließlich Krypto-Assets hält.
„Strategy ist kein Fonds, kein Trust und keine Holdinggesellschaft“, stellte Saylor klar. „Wir entwickeln, strukturieren und betreiben. Wir sind ein Bitcoin-besichertes Structured-Finance-Unternehmen.“
Nach den vorgeschlagenen MSCI-Regeln würden Unternehmen, die mehr als 50 Prozent ihrer Bilanz in Krypto halten, ihren Indexstatus verlieren. Sie stehen dann vor der Wahl: ihre Kryptopositionen abbauen – oder den Kapitalzufluss über passiv verwaltete Fonds verlieren.
Ein erzwungener Abfluss aus Indexfonds kann zu massivem Verkaufsdruck auf die Aktien dieser Unternehmen führen. Analysten warnen, dass dies indirekt auch den Kryptomarkt treffen könnte, weil Firmen unter Umständen gezwungen wären, digitale Assets zu verkaufen, um unter der 50-Prozent-Schwelle zu bleiben.
Die Debatte zeigt die wachsenden Spannungen zwischen traditionellen Finanzinstituten und Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell auf digitale Vermögenswerte stützen. MSCI will voraussichtlich noch in diesem Jahr eine endgültige Entscheidung treffen.
Das wäre das Letzte, was der Bitcoin Kurs derzeit gebrauchen kann, denn er steht ohnehin stark unter Druck. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert Bitcoin bei 86.450 US-Dollar.
Der Bitcoin-Kurs fällt im Oktober erneut. Analysten erklären, warum der als „Uptober“ bekannte Monat an Stärke verliert und wie Großanleger den Markt verändern.
Der kräftige Ölpreisrückgang sorgt bei Anlegern für Erleichterung. Dennoch gibt der Bitcoin-Kurs nach. Das ist die aktuelle Lage.
Strategy kauft wieder Bitcoin, räumt aber weiterhin einem seiner Kreditprodukte Vorrang ein. Die wichtigsten Details.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.
Ripple-Chef Brad Garlinghouse äußert sich zu Gerüchten rund um XRP und erläutert die Zukunftspläne des Unternehmens.