Bitcoin (BTC) hat vergangene Woche eine hervorragende Zeit an der Wall Street erlebt. Die Fonds, die den Bitcoin-Kurs verfolgen, haben fast 1 Milliarde Dollar angezogen, das beste Ergebnis seit drei Monaten.
Kontinuierliche Zuflüsse bei den Börsenfonds gingen in den letzten Jahren oft mit positiven Kursphasen einher, doch aktuell hängt noch eine dunkle Wolke aus dem Nahen Osten über dem Markt.
Nahezu 1 Milliarde Dollar Zufluss
Die Bitcoin-Fonds verzeichneten insgesamt 996 Millionen Dollar an Nettozuflüssen. Das ist die höchste Wochenbilanz seit Anfang Januar, als etwa 1,4 Milliarden Dollar eingingen.
Je mehr Geld in die ETFs fließt, desto mehr Bitcoins müssen die Fondsmanager erwerben. Für jeden Dollar, der eingeht, müssen sie im gleichen Wert echte Coins kaufen. So wird der Bitcoin-Kurs unmittelbar nachgebildet.
Einfachheit ist der Hauptgrund, warum Anleger eher zu solchen Fonds greifen als zur Kryptowährung selbst. Man kauft einfach eine Aktie über seinen Broker, wo man möglicherweise auch schon Tesla-Aktien oder Indexfonds hat. Für große institutionelle Investoren ist es oft der einzige Weg, da strenge Vorschriften direkte Krypto-Ankäufe verhindern.
Der Freitag war eindeutig der beste Tag der Woche mit 663,9 Millionen Dollar an neuem Kapital. An diesem Tag öffnete der Iran die Straße von Hormus wieder für die kommerzielle Schifffahrt und der Bitcoin-Kurs schloss mit einem Plus von 2,56 Prozent.
Inzwischen ist diese wichtige Wasserstraße, durch die ein Fünftel des gesamten verschifften Öls transportiert wird, wieder wegen der anhaltenden US-Blockade iranischer Häfen geschlossen. Daher lehnt Iran derzeit auch Verhandlungen mit den USA über ein Friedensabkommen ab.
Morgan Stanley reiht sich ein
Daten von Bitbo zeigen, dass die Bitcoin-Fonds zusammen etwas mehr als 1,3 Millionen BTC verwalten, mit einem aktuellen Wert von 97,2 Milliarden Dollar. Dies entspricht 6,2 Prozent aller derzeit im Umlauf befindlichen Bitcoins.
Im Januar 2024 stürmte eine Liste von elf Bitcoin-Fonds an die amerikanische Börse. Grayscale fügte im Juli einen zwölften hinzu und diesen Monat öffnet die Großbank Morgan Stanley die Türen für einen dreizehnten.
Erstmals bringt eine Bank einen eigenen Bitcoin-Fonds heraus. Alle anderen Emittenten sind eine Mischung aus großen traditionellen Vermögensverwaltern wie BlackRock und Fidelity sowie Krypto-Spezialisten wie Grayscale und Bitwise.
Das neue MSBT-Fonds von Morgan Stanley hat in acht Handelstagen 126,6 Millionen Dollar Kapital eingesammelt. Es ist der erfolgreichste ETF-Start der Bank überhaupt, aber es kommt nicht an die historischen Ergebnisse von BlackRocks Produkt heran.
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