Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
In den vergangenen Wochen floss bereits beträchtliches Kapital aus amerikanischen Bitcoin (BTC)-Fonds ab, doch gestern wurde ein neuer Tiefpunkt erreicht. Investoren drehten massenhaft den Geldhahn zu, was zu einem der größten Abflusstage bisher führte.
Am Montag, dem 29. Januar, verzeichneten amerikanische Bitcoin-Exchange-Traded Funds (ETFs) einen Nettoabfluss von insgesamt 817,7 Millionen Dollar. Dies stellt den viertgrößten Abfluss seit der Einführung von Bitcoin-Fonds dar.
Besonders die Fonds von BlackRock (IBIT) und Fidelity (FBTC) erlitten gestern starke Verluste: Dort flossen 317,66 Millionen bzw. 168,05 Millionen Dollar ab. Auch Bitwise, Ark und Grayscale meldeten Abflüsse, während kleinere Fonds wie die von Franklin und Valkyrie keine Nettoveränderungen verzeichneten.
Inzwischen macht der BTC-Kurs einen deutlichen Rückgang durch. Gestern lag die digitale Währung noch bei rund 88.000 Dollar, fiel dann aber auf 81.000 Dollar, ein Rückgang von etwa 8 Prozent. Aktuell steht der Kurs bei 82.000 Dollar.
Seit dem 16. Januar verzeichnen die meisten Bitcoin-ETFs nahezu ununterbrochene Abflüsse. Lediglich am 26. Januar gab es eine leichte Erholung mit einem bescheidenen Zufluss von 6,8 Millionen Dollar.
Insgesamt sind seit dem 16. Januar rund 2,7 Milliarden Dollar aus BTC-Börsenfonds abgeflossen. Laut Daten des Analyseplattform SoSoValue könnte der Januar damit der dritte Monat in Folge werden, in dem diese Fonds netto im Minus abschließen.
Im November flossen 3,48 Milliarden Dollar ab und im Dezember 1,09 Milliarden. Für Januar steht der Zähler mittlerweile bei 1,1 Milliarden Dollar, mit noch einem Handelstag verbleibend.
Nicht nur Bitcoin-Fonds sind von Abflüssen betroffen. Seit dem 16. Januar flossen auch 670 Millionen Dollar aus amerikanischen Ethereum (ETH)-ETFs ab. Diese Summe ist zwar niedriger als bei BTC, aber das verwaltete Vermögen der Ethereum-Fonds ist ebenfalls kleiner.
Auffällig ist, dass Solana (SOL)-ETFs sich mit einem Nettozufluss von 16,2 Millionen Dollar hervortun konnten.
XRP-Fonds hingegen verzeichneten zwar nur zwei Abflusstage, diese waren jedoch so erheblich, dass das Saldo dennoch auf negative 108 Millionen Dollar kommt.
Bitcoin legt kräftig zu, und bei den Altcoins fallen die Gewinne teils noch höher aus. Das ist der aktuelle Stand.
Bitcoin, Ethereum und XRP legen deutlich zu. Analysten sehen neue Chancen, doch wichtige Widerstandsmarken könnten die Erholung bremsen.
Die Bank of Japan hebt den Leitzins auf den höchsten Stand seit 1995 an und folgt damit dem Kurs der USA und Europas. Was bedeutet das?
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.