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Investoren ziehen massiv Gelder aus den amerikanischen Bitcoin (BTC) ETFs ab. Die Börsenprodukte verzeichneten gestern einen Abfluss von fast einer halben Milliarde Dollar. Bei einer größeren Betrachtung sind die Zahlen noch erschreckender.
Gestern flossen 483,8 Millionen Dollar aus den Bitcoin-Fonds ab, was den elften roten Handelstag in Folge markiert. Dies ist die bisher schlechteste Serie für die Börsenprodukte, von denen die meisten im Januar 2024 gestartet wurden.

Seit dem 15. Mai sind fast 3,5 Milliarden Dollar abgeflossen. Das bedeutet, dass in dieser Höhe Anteile zurückgezogen wurden. Die Anteile werden beim Fonds eingereicht, der daraufhin Bitcoins verkauft, um die ausscheidenden Anleger auszuzahlen.
Der alte Rekord stammt aus dem Februar 2025, mit acht aufeinanderfolgenden Tagen des Abflusses und insgesamt über 3,2 Milliarden Dollar. Am 25. Februar wurde zudem der bisher höchste tägliche Abfluss von über 1,1 Milliarden Dollar gemessen.
Praktisch ab dem Zeitpunkt, als die Bitcoin-Fonds ihre Schwächephase begannen, fiel auch der Bitcoin-Kurs. Am 15. Mai wurde noch die Marke von 82.000 Dollar erreicht, seitdem ging es um über 15 Prozent bergab.
Heute Morgen fiel der Bitcoin-Kurs erstmals seit dem 7. April wieder unter 70.000 Dollar. Sollte sich das Muster vom Anfang des Jahres wiederholen, droht uns ein noch stärkerer Rückgang.
Um dies zu verhindern, wäre es hilfreich, wenn sich die ETF-Ergebnisse verbessern. Möglicherweise können neue Käufe von Michael Saylors Strategy die Wende bringen. Seit dem letzten Kauf vor drei Wochen, stolze 2,01 Milliarden Dollar, kämpft der Bitcoin-Kurs mit Schwierigkeiten. Dies macht schmerzlich deutlich, wie stark der Markt von einem einzigen Börsenunternehmen abhängt.
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