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Wall Street zeigt erneut großes Interesse an Bitcoin (BTC). Die Investmentfonds der größten Kryptowährung haben in nur drei Tagen über 1,6 Milliarden Dollar an Zuflüssen verzeichnet – ein Ergebnis, das seit der letzten Hausse nicht mehr erreicht wurde. Ist das ein Zeichen für das Ende des Krypto-Winters?

BlackRock kauft die meisten Bitcoins

In den letzten Monaten gab es bei den amerikanischen Bitcoin-ETFs immer wieder gute Handelstage, aber eine solche Flut an Kapitalzuflüssen wie seit Oktober nicht mehr.

  • Letzten Freitag flossen 629,8 Millionen Dollar in die Bitcoin-Fonds.
  • Am vergangenen Montag wurden 532,3 Millionen Dollar investiert.
  • Gestern betrug der Nettozufluss 467,3 Millionen Dollar.

An allen drei Tagen übernahm BlackRock den Löwenanteil der Zuflüsse. Insgesamt gingen 871,3 Millionen Dollar in das IBIT-Fonds. Auch Fidelitys FBTC-Fonds macht von sich reden und hat 531,2 Millionen Dollar eingesammelt.

Die beeindruckende Serie der Fonds hat dem Bitcoin-Kurs Auftrieb gegeben. Seit Freitag ist er um mehr als 7 Prozent gestiegen.

Doch der Kurs befindet sich schon länger im Aufwärtstrend. Seit Anfang April sprechen wir von einem Kursanstieg von rund 24 Prozent. Im April zogen die Bitcoin-ETFs fast 2 Milliarden Dollar an, womit die Verluste aus Januar und Februar ausgeglichen wurden.

Seit dem Start im Januar 2024 haben die Börsenprodukte bereits 58,7 Milliarden Dollar angezogen. Insgesamt verwalten die Vermögensverwalter nun Bitcoins im Wert von rund 109 Milliarden Dollar, der höchste Stand dieses Jahres.

BTC-Kurs vor entscheidender Prüfung

Die Bitcoin-ETFs kaufen tatsächlich Bitcoins auf Basis der Kapitaleingänge, was die Kursrally verstärkt hat.

Immer mehr Analysten sind der Meinung, dass Bitcoin den Tiefpunkt dieser Baisse bereits erreicht habe. Anfang Februar wurde ein Tiefststand von 60.000 Dollar erreicht, inzwischen liegt der Kurs fast 38 Prozent höher.

Nun steht der große Test für die Bullen bevor. Erstmals seit Oktober nähert sich der Kurs wieder seinen 200-Tage-Durchschnitten, wie heute Morgen bereits zu lesen war. Ein Durchbruch bedeutete in der Vergangenheit stets das Ende eines Bärenmarktes.

Gleichzeitig blinkt eine Warnleuchte: Der RSI, ein Momentumindikator, der die Stärke eines Kursanstiegs misst, steht erstmals seit Januar im überkauften Bereich. Das signalisiert, dass Bitcoin zu weit vorgelaufen ist und führte in der Vergangenheit häufig zu deutlichen Korrekturen.

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