Bitcoin (BTC) hat gestern an den US-Börsen gut abgeschnitten. Nachdem die vergangenen Tage etwas enttäuschend verliefen, haben die Fonds, die die größte Kryptowährung halten, gestern wieder erhebliches Kapital angezogen. Über eine halbe Milliarde Dollar flossen ein, und auch der Kurs zeigte sich äußerst stark.
Bestes Ergebnis seit fast drei Wochen
Die elf Bitcoin Spot Exchange-Traded Funds (ETFs) verzeichneten einen Nettozufluss von 561,8 Millionen Dollar. Das ist das beste Ergebnis seit dem 14. Januar und erreicht in diesem Jahr Platz vier.
Mit diesem Geld gehen die Fondsmanager auf den Markt, um Bitcoin zu kaufen und so den Wert des Fonds abzusichern. Es ist eine regulierte und vor allem einfache Möglichkeit für Anleger, in den Bitcoin-Kurs zu investieren.
Die Wall-Street-Giganten BlackRock und Fidelity waren am aktivsten. BlackRock sammelte 142 Millionen Dollar ein und Fidelity 153,3 Millionen Dollar.
BlackRock ist stolzer Besitzer des größten Bitcoin-Fonds. Laut eigener Website verwaltet das Unternehmen über 767.000 BTC mit einem Wert von fast 64 Milliarden Dollar.
Mit dem gestrigen Gesamtergebnis keimt die Hoffnung auf, endlich die verlustreiche Phase der vergangenen zwei Wochen abschließen zu können. Von den zehn vorherigen Handelstagen endeten neun im Minus. Insgesamt verschwanden über 3,2 Milliarden Dollar an Kapital.
Ethereum legt stärker zu, trotz leichter ETF-Abflüsse
Auch der Bitcoin-Kurs hat sich gestern erholt. Tief in der Nacht von Sonntag auf Montag wurde mit 74.550 Dollar der tiefste Stand seit April erreicht, aber tagsüber erholte er sich um mehr als 6 Prozent. Bitcoin erreichte einen Höchststand von 79.200 Dollar und liegt jetzt bei 78.700 Dollar, das sind 2,51 Prozent mehr als vor 24 Stunden.
Die Ethereum-Fonds endeten gestern mit einem bescheidenen Verlust von 2,9 Millionen Dollar, aber der Kurs der größten Altcoin verzeichnete ein Plus von 3,58 Prozent.
Die Fonds von Solana (SOL) zogen 5,58 Millionen Dollar an, während die Fonds von Ripple (XRP) mehr als 404.000 Dollar verloren. Beide Coins verzeichneten Gewinne von etwa 2 Prozent.
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