Bitcoin (BTC) hatte keine leichte Woche. Ganz und gar nicht. Ein großer Teil des Werts ist verloren gegangen, und auch die US-börsengehandelten Fonds verzeichneten erhebliche Abflüsse. Für die ETFs war es sogar die schwächste Handelswoche seit Monaten.
BTC-Fonds verlieren über 1 Milliarde Dollar
Es gibt mehrere Gründe, warum die Woche für die digitale Währung so hart war. Seit vergangener Woche stecken die Vereinigten Staaten und China wieder in einem neuen Handelskonflikt, die US-Regierung befindet sich nach zweieinhalb Wochen noch immer im Shutdown, und zudem wächst die Sorge vor einer neuen Bankenkrise.
Der Bitcoin Kurs ist von 115.000 Dollar auf aktuell 107.000 Dollar gefallen. Das entspricht einem Minus von knapp 7 Prozent. Es wäre die schwächste Woche seit März, auch wenn noch ein Tag verbleibt.
Schon in der Vorwoche ging es um fast 7 Prozent nach unten. Damals lag das vor allem am massiven Crash am Freitag. Diese Woche wurde Bitcoin von Dienstag bis Freitag abverkauft.
Daran zeigt sich auch ein klarer Unterschied bei den Ergebnissen der Bitcoin Spot-Exchange-Traded Funds, den Fonds, die den Bitcoin Kurs abbilden.
In der Vorwoche sammelten die Börsenprodukte noch 2.714,8 Milliarden Dollar ein. Am Montag wurde sogar das beste Ergebnis seit dem Start verzeichnet – mit einem Nettozufluss von über 1,2 Milliarden Dollar.
Diese Woche sieht es ganz anders aus. Nur am Dienstag gab es ein positives Ergebnis mit einem Zufluss von 102,7 Millionen Dollar. Unter dem Strich sind 1.225,3 Milliarden Dollar abgeflossen. Seit der letzten Februarwoche sind die Fonds nicht mehr so stark geleert worden wie jetzt.
Die Ethereum-Fonds haben in dieser Woche 311,8 Millionen Dollar verloren. Das markiert den größten Verlust seit der Woche vom 22. September, als 795,8 Millionen Dollar abflossen.
Ist der Boden erreicht?
IncomeSharks weist darauf hin, dass die gigantischen Zufluss-Spitzen bei den Bitcoin ETFs zuletzt mit lokalen Hochs des Bitcoin-Kurses zusammenfielen. Er rechnet daher damit, dass uns demnächst eher große Abfluss-Tage bevorstehen. Das könnte den gegenteiligen Effekt haben und ein lokales Tief markieren.
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