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Bitcoin (BTC) steht schlecht da, doch laut Coinbase steigen die Chancen für eine Erholung im Dezember. Laut der US-Kryptobörse könnten drei starke Makrokräfte die Wende noch vor Jahresende einleiten.
„Obwohl die Angst groß bleibt, denken wir, dass die Bedingungen eine Wende im Dezember unterstützen“, schrieb Coinbase am vergangenen Freitag in einem Bericht.
Der Kryptomarkt hat seine schlechteste Phase seit dem schwarzen Bärenmarkt von 2022 hinter sich, aber Coinbase sieht drei Gründe, an eine Trendwende zu glauben:
Die Menge des im Finanzsystem befindlichen Geldes nimmt wieder zu, was historisch gesehen ein starker Vorbote für steigende Kryptopreise ist. Coinbase stellt fest, dass Bitcoin derzeit hinter dieser Liquiditätsverbesserung zurückbleibt, was Raum für eine Aufholbewegung schafft.
Investoren halten außergewöhnlich viel Geld in Reserve, unter anderem in US-Geldmarktfonds. Laut Coinbase könnte dieses Kapital schnell in regulierte Bitcoin-Produkte fließen, sobald die Stimmung sich stabilisiert.
Nächste Woche tagt die US-Notenbank erneut über den Zinssatz, und es scheint so gut wie sicher, dass eine Senkung (um 0,25 Prozentpunkte) bevorsteht. Dann steht laut der Kryptobörse „wenig im Weg“, um eine „Santa-Rally“ zu verhindern.
Bei den letzten beiden Zinssitzungen im September und Oktober wurde der Zinssatz ebenfalls um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Je günstiger es ist, Geld zu leihen, desto mehr Geld ist im Umlauf und desto mehr Geld kann auf Renditejagd gehen.
Doch die Pressekonferenz von Vorsitzendem Jerome Powell, die dem Zinsentscheid folgt, könnte einen Strich durch die Rechnung machen:
„Anleger werden jedes Wort von Jerome Powell während der Pressekonferenz genau analysieren, um einen Einblick in die Geldpolitik für 2026 zu erhalten.“
Der Markt hofft, dass Powell vor allem seine Sorgen über den schwächelnden Arbeitsmarkt äußert und nicht erneut die Inflation thematisiert. Im erstgenannten Szenario wächst die Chance auf zusätzliche Lockerungen.
Bitcoin ist seit Oktober im Vergleich zu US-Aktien außergewöhnlich stark gefallen. Coinbase weist darauf hin, dass eine solche extreme Unterbewertung in früheren Zyklen oft ein Vorbote für eine starke Erholungsbewegung war, da der Markt dann zu negativ geworden ist.
Der Bitcoin-Kurs schien eine grüne Woche zu erleben, die zweite in Folge, aber am Donnerstag und Freitag brach er wieder ein. Das aktuelle Niveau von 89.000 Dollar liegt immer noch etwa 10 Prozent über dem Tiefstand von 80.600 Dollar, der am 21. November erreicht wurde.
Früher heute konntest du lesen, dass sich Bitcoin nun an einem entscheidenden Wendepunkt befindet. Hat der Bärenmarkt begonnen oder stehen wir vor einem längeren Bullenmarkt als je zuvor?
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