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Der Bitcoin-Kurs (BTC) zeigt ein vorsichtiges Erholungssignal und erreicht wieder die Marke von 78.000 Dollar. Dennoch bleibt die Stimmung auf dem Kryptomarkt fragil. Eine massive Abwanderung aus Spot-Bitcoin-ETFs und auffällige Signale aus China sorgen für zunehmende Unsicherheit unter Anlegern.

ETF-Abflüsse schüren Unruhe

Der Anstieg von Bitcoin erfolgte, nachdem der Ölpreis leicht zurückging, was für Erleichterung auf den Finanzmärkten sorgte. Donald Trump verkündete, dass die Vereinigten Staaten und der Iran in der „letzten Phase der Verhandlungen“ für ein Friedensabkommen seien. Eine Wiederöffnung der Straße von Hormus könnte die Energiepreise und damit die Inflation abkühlen.

Bemerkenswert ist, dass sich Bitcoin fast im Gleichschritt mit dem Russell 2000, dem US-amerikanischen Small-Cap-Index, bewegte. Dies deutet darauf hin, dass makroökonomische Entwicklungen derzeit eine größere Rolle spielen als das Sentiment innerhalb des Kryptosektors selbst.

Russell 2000 Index-Futures (links) versus Bitcoin/USD (rechts). (Quelle: TradingView)

Unterdessen bleibt der Abfluss aus Spot-Bitcoin-ETFs ein wichtiges Thema. In den letzten sieben Tagen wurden mehr als zwei Milliarden Dollar aus den Fonds abgezogen. Dies verstärkte die Befürchtungen der Händler vor einem erneuten Rückgang in Richtung der 75.000-Dollar-Grenze.

Stablecoins in China unter Druck

Vor allem die Situation in China sorgt für zusätzliche Unruhe. Stablecoins wurden dort mit einem Abschlag von 0,4 Prozent im Vergleich zum offiziellen Yuan-Dollar-Wechselkurs gehandelt. Das ist bemerkenswert, da Stablecoins in China normalerweise aufgrund der strengen Kapitalkontrollen mit einem Aufschlag notieren.

USD-Stablecoin-Prämie/Rabatt gegenüber dem Yuan. Quelle: OKX

Der aktuelle Abschlag wird von Händlern als Signal gesehen, dass Investoren ihre Kryptowährungen veräußern wollen. Das deutet auf eine sinkende Nachfrage nach Risikoanlagen auf dem chinesischen Markt hin.

Steigende Zinsen belasten risikoreiche Märkte

Auch die breiteren wirtschaftlichen Bedingungen bleiben unsicher. Die Kombination aus hohen Energiepreisen und steigenden US-Staatsanleiherenditen erhöht den Druck auf die Finanzmärkte. Dadurch hat die Federal Reserve (Fed) weniger Spielraum, die Wirtschaft zu stützen, ohne die Inflation weiter anzuheizen.

Auch an der Wall Street wächst die Nervosität. Meta kündigte eine Entlassungswelle von zehn Prozent an, während Cloudflare zwanzig Prozent seines Personals abbaut. Auch das Softwareunternehmen Intuit kürzt stark beim Personal.

Analyst sieht Chance auf Test der 80.000-Dollar-Marke

Doch nicht alle Analysten stehen dem aktuellen Marktumfeld negativ gegenüber. Der Kryptoanalyst Nebraskangooner bleibt weiterhin vorsichtig optimistisch.

Seiner Meinung nach führte der Anstieg in der letzten Nacht auf 78.100 Dollar zu einer starken Erholung von einem wichtigen Unterstützungsniveau, wodurch ein erneuter Test der 80.000-Dollar-Marke in den Fokus rückt.

Erst danach wird sich zeigen, ob der Markt weiter nach oben ausbricht oder doch ein bärisches Kopf-Schulter-Muster bildet.

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