David Solomon, der CEO der Investmentbank Goldman Sachs, hat zugegeben, dass er selbst Bitcoin (BTC) besitzt. Das ist bemerkenswert, da er sich in der Vergangenheit kritisch zu Kryptowährungen geäußert hat. Seine Äußerungen machte er bei einer Veranstaltung in Florida.
Auf dem World Liberty Forum in Mar-a-Lago erklärte Solomon, dass er in „sehr, sehr begrenztem“ Umfang Bitcoin hält. Die Veranstaltung wurde unter anderem von Eric Trump und Donald Trump Jr. organisiert.
Frühere Skepsis gegenüber Bitcoin
Solomons Worte wirken wie ein klares Umdenken. Noch 2024 bezeichnete er Bitcoin in einem Fernsehinterview als spekulative Investition.
„Ich habe immer gesagt, dass ich es für eine spekulative Investition halte“, sagte er damals. „Ich sehe keinen echten Anwendungsfall.“
Diese Zurückhaltung passte zur Haltung von Goldman Sachs. Die Bank hielt sich lange weitgehend von der Kryptobranche fern, auch aufgrund strenger Regulierung. Für viele traditionelle Finanzinstitute war der Spielraum, sich aktiv mit digitalen Vermögenswerten zu beschäftigen, begrenzt.
Mehr Legitimität unter Trump
Solomons jüngste Äußerung zeigt, wie sich die Verhältnisse ändern. Immer mehr traditionelle Akteure suchen vorsichtig den Zugang zu Kryptowährungen. Unter der Präsidentschaft von Donald Trump erhielt der Sektor mehr politische Unterstützung, was zur breiteren Akzeptanz in der Finanzwelt beitrug.
Dass Solomon nur eine kleine Menge Bitcoin besitzt, macht seinen Schritt an sich nicht bedeutend. Doch symbolisch ist er aussagekräftig: Selbst an der Wall Street scheint der Abstand zu Kryptowährungen immer kleiner zu werden.
US-Arbeitsmarkt gibt diese Woche die Richtung für Bitcoin, Gold und Aktien vor
Der US-Arbeitsmarkt gibt in dieser Woche die Richtung für Bitcoin, Gold und Aktien vor. Diese Termine sind jetzt wichtig.
Krypto am Morgen: Bitcoin und Gold geraten wegen Zinssorgen unter Druck
Bitcoin ist mit Kursverlusten in die neue Woche gestartet. Die restriktive Rede von Warsh in Jackson Hole scheint damit weiter nachzuwirken.
Bitcoin-Prognose vor den US-Zwischenwahlen 2026
Bitcoin könnte im Vorfeld der US-Zwischenwahlen erneut unter Druck geraten. Ein historisches Muster deutet auf Risiken für den Kurs hin.
Meistgelesen
Google Gemini prognostiziert XRP-Kurs für den 1. September 2026
Google Gemini geht davon aus, dass XRP bis zum 1. September weiter zulegen könnte, warnt aber auch vor einer möglichen Korrektur auf 1,20 Dollar.
Elon Musks Grok nennt XRP-Kursziel für den 1. September
Grok erwartet für den 1. September einen XRP-Kurs von 1,65 Dollar, im besten Fall 2 Dollar. Zunächst muss die Zone um 1,55 Dollar halten.
Ethereum, XRP und Solana fallen nach Höchstständen seit Januar – morgen wird entscheidend
Der Kryptomarkt hat in dieser Woche kräftig zugelegt, nun legen die Kurse eine Verschnaufpause ein. Der morgige Tag wird entscheidend.
