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Der Kryptomarkt steht unter Druck. Bitcoin (BTC) fällt weiter und handelt mittlerweile auf dem niedrigsten Stand seit fast zwei Monaten. Während viele Anleger in sozialen Medien rufen, dass dies der Moment sei, günstig einzusteigen, sieht Analyseplattform Santiment darin gerade ein besorgniserregendes Signal.
Santiment stellt in einer aktuellen Analyse fest, dass die Anzahl der Kommentare über „den Dip kaufen“ in sozialen Medien in den letzten Tagen stark zugenommen hat. Laut Analyst Brian Quinlivan ist das kein gutes Zeichen: Es deutet auf Nervosität unter den Anlegern hin, die auf schnelle Gewinne hoffen, jetzt, wo die Preise niedriger sind. Aber dieser massive Kaufdrang weist laut Santiment gerade nicht auf einen Marktboden hin.
Auch bekannte Namen wie Lark Davis und BitiBull ermutigen ihre Follower jetzt einzusteigen. Dennoch warnt Santiment: „Ein echter Boden entsteht selten, wenn jeder begeistert ist zu kaufen.“ Gerade wenn der Markt von Angst, Zweifel und Zurückhaltung dominiert wird – und niemand es mehr wagt einzusteigen – zeigt sich oft, dass dies der Moment ist, in dem der Kurs wirklich dreht.
Ein Blick auf den Crypto Fear & Greed Index zeigt, dass das Marktsentiment derzeit bei 48 liegt. Das ist ein neutrales Niveau, weit entfernt von der Panik, die normalerweise einem Kursboden vorausgeht. Mit anderen Worten: Es gibt noch Raum für einen weiteren Rückgang.
Auch aus technischer Sicht sieht das Bild düster aus. Analyst CryptostarExpert weist auf die Position von Bitcoin unter der sogenannten Ichimoku-Wolke hin, einem Indikator, der oft verwendet wird, um Trends und Widerstände zu identifizieren. Solange BTC unter dieser Wolke bleibt, überwiegt das negative Momentum.
Laut dem Analysten erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass der Bitcoin-Kurs weiter in Richtung niedrigerer Unterstützungsniveaus fällt.
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