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Der Bitcoin Kurs spaltet weiterhin die Gemüter. Nach dem Rekordhoch von über 126.000 Dollar im Oktober 2025 ist die größte Kryptowährung stark gefallen. Derzeit schwankt Bitcoin um die 68.000 Dollar, und Zweifel, ob der Markt bereits einen endgültigen Boden erreicht hat, wachsen.
Laut mehreren Analysten gibt es sogar ein Szenario, in dem Bitcoin zunächst weiter auf bis zu 43.000 Dollar fallen könnte, bevor ein neuer Bullenmarkt wirklich beginnt.
Ein wichtiges Argument liefert die On-Chain-Analyse. Marktanalyst Ali Martinez weist auf die sogenannten MVRV-Pricing-Bands hin, ein Modell, das vergleicht, ob Investoren im Durchschnitt Gewinn oder Verlust mit ihrer Bitcoin-Investition gemacht haben.
Innerhalb dieses Modells liegt derzeit bei etwa 73.700 Dollar ein wichtiger Widerstand. Dieses Niveau fungiert laut ihm eher als Decke denn als Sprungbrett für einen neuen Anstieg.
Historisch gesehen bildeten sich große Böden oft zwischen der sogenannten 1,0- und 0,8-Band dieses Modells. In der aktuellen Zyklus liegen diese Zonen ungefähr bei:
Sollte Bitcoin deutlich unter die 54.000 Dollar fallen, könnte laut diesem Muster ein weiterer Rückgang in Richtung der unteren Band folgen.
Eine zweite Analyse betrachtet den Rhythmus früherer Marktzyklen. Historische Daten suggerieren, dass große Böden oft erst 25 bis 30 Monate nach einem Halving gebildet werden. In der aktuellen Zyklus würde das auf einen möglichen Boden im Herbst 2026 hinauslaufen.
Auffallend ist, dass diese Timing-Analyse ebenfalls auf eine mögliche Preisspanne zwischen etwa 45.000 und 50.000 Dollar hinweist. Diese liegt nah an der breiteren Zone von 43.000 bis 54.000 Dollar, die aus dem zuvor besprochenen MVRV-Modell hervorgeht.
Wenn verschiedene Analysemethoden in die gleiche Richtung weisen, verleiht das einer Analyse oft zusätzliches Gewicht.
Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Rückgang auf 43.000 Dollar feststeht. Bislang scheint das Schicksal von Bitcoin weitgehend von der weiteren Entwicklung des Iran-Kriegs abzuhängen. Derzeit sieht die Lage dort jedoch wenig vielversprechend aus.
Es ist also durchaus möglich, dass Bitcoin einen tieferen Boden erreicht. So bleiben Investoren zwischen Hoffnung und Angst gefangen.
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