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Anleger erhalten am Mittwoch unmittelbar nach Börsenschluss in den USA schnelle Klarheit über die Marktentwicklung. Vier der weltweit größten Techkonzerne, Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft, veröffentlichen nahezu gleichzeitig ihre Quartalszahlen. Wenn sie dem Zeitplan des letzten Quartals folgen, geschieht das innerhalb von nur 80 Sekunden.
Michael O’Rourke, Marktstratege bei JonesTrading, bezeichnet dieses Zusammentreffen als außergewöhnlich. „Ich erinnere mich an keinen Zeitpunkt, an dem so viele große Namen gleichzeitig Ergebnisse vorlegten“, so O’Rourke. „Es wird hektisch.“
Der Einfluss dieser Ergebnisse könnte erheblich sein. Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft gehören zur sogenannten Magnificent Seven, zusammen mit Nvidia, Apple und Tesla. Diese Tech-Giganten haben den S&P 500 in den vergangenen Wochen auf Rekordhöhen getrieben. Der Index steuert damit auf den besten Monat seit November 2020 zu.
Gleichzeitig sind diese Unternehmen die größten Investoren in die Infrastruktur hinter der künstlichen Intelligenz. Dazu zählen Rechenzentren und Chips, die für den Betrieb von KI-Modellen benötigt werden. Diese umfangreichen Investitionen haben Chipfirmen und Hersteller von Speichertechnologie zu den großen Gewinnern an der Wall Street gemacht.
Für Anleger stehen daher nicht nur die Umsätze aus Kernbereichen wie E-Commerce, Werbung und Software im Fokus. Besonders wichtig sind die Ausgaben für KI und deren letztendlicher Ertrag.
Diese milliardenschweren Investitionen wirken mittlerweile wie ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite profitiert eine ganze Kette von Unternehmen von der anhaltend hohen Nachfrage. Der Philadelphia Semiconductor Index stieg im April um 32 Prozent, nach einer Serie von 18 Tagen mit Kursanstiegen. Damit steuert der Index auf den stärksten Monat seit über 20 Jahren zu.
Auch innerhalb des Nasdaq 100 dominieren Chip- und Speicherkonzerne die Liste der bestperformenden Aktien in diesem Jahr.
Auf der anderen Seite steigt die Unsicherheit. Anleger fragen sich, wann sich diese gewaltigen Investitionen amortisieren. Zweifel nahmen zu, als bekannt wurde, dass OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, seine internen Ziele für Nutzerwachstum und Umsatz nicht erreichte. Das nährt Bedenken über die Tragfähigkeit der enormen KI-Investitionen.
Die Reaktion auf dem Markt war unmittelbar spürbar. Der Chipindex fiel um 3,6 Prozent, der schlechteste Tag seit einem Monat.
Anthony Saglimbene, Marktstratege bei Ameriprise, betont die Bedeutung greifbarer Ergebnisse. „Wenn diese Investitionen zu deutlichem Umsatzwachstum und besseren Aussichten führen, ist der Markt bereit, höhere Ausgaben zu akzeptieren“, sagt er. „Sobald jedoch Zweifel aufkommen, nimmt die Volatilität zu und der S&P 500 gerät unter Druck.“
Microsoft verzeichnet ein schwieriges Jahr an der Börse. Die Aktie liegt in diesem Jahr elf Prozent im Minus und ist damit das am schlechtesten abschneidende Unternehmen unter den größten des S&P 500. Dies ist die schwächste Phase des Unternehmens seit der Finanzkrise 2008.
Bemerkenswert ist, dass dies geschieht, während Microsoft massiv auf künstliche Intelligenz setzt. Der breitere Softwaresektor hadert schon länger mit Unsicherheiten bezüglich der Auswirkungen von KI. Gleichzeitig investiert Microsoft Milliarden in zusätzliche Rechenkapazität, um diese Technologie weiter auszubauen.
Im Fokus steht vor allem die Azure-Cloudsparte. Enttäuschende Wachstumszahlen in diesem Bereich führten Anfang des Jahres zu einem deutlichen Kurssturz. Einen Tag nach der Veröffentlichung der letzten Quartalszahlen verlor die Aktie zehn Prozent, was zu einer Vernichtung von Hunderten Milliarden Dollar an Börsenwert führte. Dies war einer der größten Tagesverluste für ein Einzelunternehmen.
Für das aktuelle Quartal erwarten Analysten ein Umsatzwachstum von 38 Prozent bei Azure. Gleichzeitig bestehen weiterhin Bedenken über die enormen Investitionen. Für das Fiskaljahr 2027 wird erwartet, dass Microsoft rund 176 Milliarden Dollar für Infrastruktur, einschließlich Leasing, ausgibt.
Um diese Kosten teilweise auszugleichen, erwägt das Unternehmen Berichten zufolge Maßnahmen auf der Personalseite. So sollen etwa sieben Prozent der US-Belegschaft freiwillige Abfindungsangebote erhalten haben.
Alphabet zeigt in diesem Jahr eine positive Entwicklung an der Börse. Die Aktie des Mutterkonzerns von Google steht 2026 rund zwölf Prozent höher. Anleger sind zunehmend optimistisch über die Rolle des Unternehmens in dem stark wachsenden KI-Markt.
Ein entscheidender Faktor ist der Vormarsch der eigenen Tensor Processing Units, kurz TPU’s. Diese Chips gewinnen als Alternative zur Nvidia-Hardware an Bedeutung. In den vergangenen Wochen hat Alphabet mehrere Verträge zur Bereitstellung von Rechenleistung abgeschlossen, unter anderem mit dem KI-Unternehmen Anthropic.
Die Erwartungen für die Quartalszahlen sind gemischt. Analysten prognostizieren einen Nettogewinn von knapp 32 Milliarden Dollar, was etwa acht Prozent weniger als im Vorjahr wäre. Gleichzeitig soll der Umsatz um 20 Prozent auf rund 92 Milliarden Dollar steigen.
Vor allem die Cloud-Sparte bleibt ein Wachstumsantrieb. Der Umsatz von Google Cloud soll um etwa 50 Prozent auf 18,4 Milliarden Dollar steigen. Damit beschleunigt sich das Wachstum leicht im Vergleich zum vorherigen Quartal, als ein Anstieg von 48 Prozent gemeldet wurde.
Meta gehört zu den Unternehmen, die am aggressivsten in künstliche Intelligenz investieren. Der Mutterkonzern von Facebook erwartet, dass diese Strategie die Wirksamkeit von Anzeigen und die Nutzerbindung auf seinen Plattformen weiter steigert.
Diese Investitionen haben jedoch eine klare Kehrseite. Der freie Cashflow, das Geld, das nach allen Ausgaben übrig bleibt, wird voraussichtlich im ersten Quartal auf 3,9 Milliarden Dollar sinken. Dies ist der niedrigste Stand seit fast vier Jahren.
Um die Kosten zu kontrollieren, greift Meta ein. Das Unternehmen plant Berichten zufolge ab dem nächsten Monat Entlassungen, bei denen etwa zehn Prozent der Belegschaft gehen müssen.
Dennoch bleiben die finanziellen Erwartungen solide. Analysten rechnen mit einem Nettogewinn von 17,2 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von rund 56 Milliarden Dollar. Das bedeutet einen Anstieg von 3,4 beziehungsweise 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Besonders die Umsatzsteigerung ist bemerkenswert. Sollte diese Prognose zutreffen, wäre dies das stärkste Wachstum seit dem dritten Quartal 2021.
Amazon verzeichnet ein starkes Comeback an der Börse. Die Aktie liegt im April rund 25 Prozent höher und steuert auf den besten Monat seit fast vier Jahren zu. Dies folgt auf einen schwachen Start ins Jahr 2026.
Der Aufschwung wird unter anderem durch das Wachstum im Cloud-Geschäft befeuert. Letzte Woche schloss Amazon neue Verträge, unter anderem mit Anthropic, Meta und Oracle, um seine Cloud-Dienste weiter auszubauen.
Für das erste Quartal erwarten Analysten einen Nettogewinn von etwa 18 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 177 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Anstieg von fünf beziehungsweise 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Hauptwachstumstreiber bleiben Amazon Web Services. Der Umsatz dieser Sparte soll um 26 Prozent steigen. Dies ist eine leichte Beschleunigung im Vergleich zum Wachstum von 24 Prozent im Vorquartal.
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