Der beliebte Analyst Benjamin Cowen zeigt sich optimistisch für Bitcoin – verständlich, nachdem der Kurs die Marke von 100.000 Dollar überschritten hat. Cowen glaubt jedoch, dass Bitcoin bis Ende 2024 noch einen weiteren Schub erhalten könnte, und dass uns in diesem Jahr noch ein kleiner Anstieg bevorsteht.
Was könnte Bitcoin helfen?
Laut Cowen ist es entscheidend, dass die Arbeitslosenquote in den USA auf ihrem aktuellen Niveau bleibt, um Bitcoin weiter nach oben zu treiben.
„Um Bitcoin gegen Ende des Jahres einen neuen Schub zu geben und den Zyklus fortzusetzen, müssen die Arbeitsmarktdaten diesen Monat positiv ausfallen. Eine Arbeitslosenquote von 4 % oder 4,1 % wäre ausreichend, damit Bitcoin im Dezember weiter steigen kann,“ so Cowen.
Im Oktober lag die Arbeitslosenquote bei 4,1 %. Für seine Analyse geht Cowen also davon aus, dass die Zahlen im November ähnlich ausfallen.
Bitcoin braucht einen Grund, um zu fallen – nicht, um zu steigen
Cowen erklärt, dass Bitcoin sich derzeit in einer Phase befindet, in der die Kryptowährung keine spezifischen Gründe benötigt, um zu steigen, wohl aber, um zu fallen.
„Bitcoin steigt grundsätzlich, weil Menschen schrittweise kaufen. Aus diesem Grund steigt Bitcoin auch ohne größere Gründe. Für einen Rückgang braucht es hingegen einen Anlass.
Zwischen März und August sahen wir Arbeitslosenzahlen, die zu einem Rückgang von Bitcoin führten, da sie anzusteigen schienen. Doch seit August stagnieren oder sinken die Arbeitslosenzahlen. Das ist der Punkt, an dem Bitcoin seinen lokalen Tiefpunkt erreichte. Danach begann Bitcoin zu steigen, als die Arbeitslosigkeit wieder niedrigere Werte erreichte,“ so Cowen mit Verweis auf die folgende Grafik.

Der Analyst betont, dass die heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten in den USA eine entscheidende Rolle für die weitere Entwicklung von Bitcoin spielen werden. Es bleibt spannend.
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