Der beliebte Krypto-Analyst Ali Martinez warnt vor Kursrückgängen bei Bitcoin. Laut dem Analysten könnte das derzeitige Momentum von Bitcoin möglicherweise nicht ausreichen, um die Aufwärtstrends fortzusetzen. Der Bitcoin-Kurs steigt zwar weiter an, aber das Wachstum des Netzwerks verlangsamt sich.
Der Unterschied zwischen den Kurssteigerungen und dem nachlassenden Wachstum des Netzwerks ist laut Martinez eine „rote Flagge“ für Bitcoin.
Zu wenig Momentum für einen Aufwärtstrend
Mit dem obenstehenden Chart versucht Martinez zu zeigen, dass es eine zu große Diskrepanz zwischen dem Kurswachstum und der Zunahme in der Nutzung des Netzwerks gibt.
Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass viele Menschen das Netzwerk gar nicht nutzen, aber dennoch Bitcoin kaufen. Das sind vor allem Menschen, die auf Börsen aktiv sind und große Investoren, die über institutionelle Plattformen oder Produkte ihre Bitcoins erwerben.
Auf diese Weise kann eine Divergenz zwischen diesen beiden Statistiken entstehen, aber Martinez hat recht, dass es ein Punkt ist, den man im Auge behalten sollte.

Falls Bitcoin einbricht, dann ist es laut ihm wichtig, die Kurse von 34.300 und 30.200 Dollar zu beobachten. Dort liegt laut ihm ein kritischer „Fragepunkt“ für Bitcoin.
Bitcoin im grünen Bereich
Heute scheint Bitcoin jedoch nicht unter dem Momentumverlust zu leiden, vor dem Ali Martinez warnt. Der Kurs steht heute mit einem soliden Plus von 4,36 Prozent da, was einer Marktkapitalisierung von 730 Milliarden Dollar und einem Bitcoin-Kurs von 37.361 Dollar entspricht.
Damit liegt Bitcoin sogar nahe dem höchsten Kurs des Jahres. Was denkst du? Können die Bullen den Bitcoin-Kurs innerhalb der nächsten Tage über die Grenze von 38.000 Dollar heben?
Das wäre eine Bestätigung, dass das bullishe Momentum alles andere als verschwunden ist. Aber es scheint immer mehr so, als ob etwas Besonderes nötig ist, um das zu erreichen.
Zum Beispiel die endgültige Genehmigung des US-amerikanischen Spot Bitcoin ETF.
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