BitMEX-Gründer Arthur Hayes prognostiziert einen Bitcoin-Kurs zwischen 750.000 und 1 Million Dollar für das Jahr 2026. Der ehemalige CEO und Gründer von BitMEX erwartet diesen Preisboom bei Bitcoin, da seiner Meinung nach eine massive Finanzkrise bevorsteht, die die Zentralbanken zwingen wird, die Zinsen wieder auf Null zu setzen.
Wann beginnt der Bullenmarkt?
Für das kommende Jahr hat Hayes bereits hohe Erwartungen. Er sieht den Bitcoin-Kurs bis Ende 2024 auf 70.000 Dollar steigen, womit wir zumindest das aktuelle Allzeithoch erreichen würden.
Darüber hinaus erwartet er die Einführung mehrerer ETFs durch große Fondsmanager in Amerika und Europa, möglicherweise aber auch in Hongkong.
„Das ist, wenn der eigentliche Bullenmarkt beginnen wird“, sagt Hayes.
Übrigens ist er nicht nur bullish in Bezug auf Bitcoin, sondern auch auf andere Finanzanlagen. Zum Beispiel erwähnt er den Nasdaq 100, aber auch den S&P 500, von denen er glaubt, dass sie Rekordhöhen erreichen werden.
Interessanterweise nennt er auch Kunst als einen Sektor, der aufgrund der niedrigen Zinsen, die die Zentralbanken verhängen müssten, aufblühen könnte.
China und Bitcoin
In dem Interview von Impact Theory mit Arthur Hayes geht es auch kurz um China. Es ist wohl niemandem entgangen, dass China im Jahr 2021 ein generelles Verbot von Bitcoin erlassen hat, aber laut Hayes ist das in Wirklichkeit nicht der Fall.
Laut Hayes besitzen viele Chinesen immer noch Bitcoin, obwohl er zugibt, dass es derzeit für Chinesen schwieriger ist, in Bitcoin zu investieren.
Die Hauptbefürchtung der chinesischen Regierung in Bezug auf Bitcoin war laut Hayes, dass die Volatilität soziale Unruhen verursachen könnte.
Wenn Menschen massiv auf Bitcoin spekulieren und die Kurse einbrechen, wie wir es bisher in jedem Bärenmarkt gesehen haben, könnte das zu großen sozialen Unruhen führen; wenn Menschen einen großen Teil ihrer Ersparnisse in Bitcoin investieren.
Laut Hayes spielte auch die klimatische Auswirkung des Bitcoin-Minings eine Rolle bei der Entscheidung, Bitcoin in China zu verbieten.
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