Während die Schlagzeilen derzeit von der enormen Volatilität der Finanzmärkte dominiert werden, gibt es im Hintergrund weiterhin interessante Entwicklungen für Bitcoin. So ist der US-Bundesstaat Arizona einen Schritt näher an der Einführung einer Bitcoin-Reserve auf staatlicher Ebene.
Arizona geht Richtung Bitcoin-Reserve auf Staatsebene
Der Senat von Arizona hat mit 17 zu 12 Stimmen für das Gesetz zur Strategic Digital Assets Reserve gestimmt, das nun noch vom Repräsentantenhaus genehmigt werden muss. Es ist jedoch noch zu früh für Euphorie, da ähnliche Bitcoin-Reservegesetze in anderen Bundesstaaten auf dieser Ebene gescheitert sind.
Sollte das Gesetz verabschiedet werden, würde der Staatsschatzmeister die Erlaubnis erhalten, mit 10 % der Staatseinnahmen sowie beschlagnahmten Kryptowährungen eine Reserve aufzubauen.
„Ob man es gut findet oder nicht, Gesetzgebung auf staatlicher Ebene wird in dieser Reihenfolge entstehen: Stablecoins, Marktstruktur, strategische Reserven“, so Dennis Porter von der Satoshi Action Fund.
Porter deutet damit an, dass es noch etwas Geduld braucht, bis es in den USA tatsächlich staatliche Bitcoin-Reserven gibt – obwohl er sich vor Kurzem noch optimistischer dazu geäußert hatte.
Bitcoin-Reservegesetz noch in 18 Bundesstaaten möglich
Derzeit gibt es in 18 Bundesstaaten Überlegungen zu einem Bitcoin-Reservegesetz oder zumindest laufende Gesetzgebungsverfahren dazu. In Montana, Wyoming, North Dakota, South Dakota und Pennsylvania wurden die Vorschläge für eine solche Reserve bereits abgelehnt.

Es gibt also noch kein grünes Licht in den USA, während in mehreren Staaten bereits das Aus für solche Gesetze besiegelt wurde. Daher gibt es bislang wenig Grund für echten Optimismus.
Dennoch ist es bemerkenswert, dass einige US-Bundesstaaten überhaupt erwägen, ein solches Gesetz zu verabschieden. Das zeigt, dass das Thema in gewisser Weise ernst genommen wird – in einem Land, in dem Donald Trump seit Kurzem wieder an der Macht ist.
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