Der Aktienkurs von Apple ist am Mittwoch um 5,09 Prozent gestiegen, und auch am Donnerstag im Premarket steht die Aktie bereits wieder 2,82 Prozent im Plus.
Der Anstieg folgt auf die Nachricht, dass Apple weitere 100 Milliarden Dollar in die Produktion auf amerikanischem Boden investiert. Damit erreicht die Gesamtsumme, die das Technologieunternehmen für inländische Projekte aufwendet, 600 Milliarden Dollar.
Die Ankündigung wurde während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Donald Trump gemacht, der Unternehmen unter Druck setzt, die Produktion zurück in die Vereinigten Staaten zu verlagern.

Fabriken, AI-Server und seltene Metalle
Das Geld fließt in ein neues ‘American Manufacturing Program’, das die Produktion von Chips, Komponenten und AI-Servern in den USA beschleunigen soll. Unter anderem in Texas, Kentucky und Arizona werden neue Fabriken gebaut. Laut Cook wurde in Houston bereits eine Fabrik in Betrieb genommen, in der Testserver für AI produziert werden. “Proudly made in America,” so der CEO.
Darüber hinaus investiert Apple in Rechenzentren, Partnerschaften, seltene Erdmetalle und die Erweiterung der Lieferkette. Insgesamt sollen 450.000 Arbeitsplätze in allen 50 Staaten geschaffen werden.
Apple möchte sich im Bereich AI neu positionieren
Die strategische Wende hin zu Produktion und Infrastruktur kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Apple unter Druck steht, auch im Bereich AI zu performen. Seit der Enthüllung von ‘Apple Intelligence’ im Oktober 2024 hat der Technologieriese Schwierigkeiten, Marktanteile zu gewinnen. Im Juni verließ sogar der Leiter von Apples AI-Team den Konzern und wechselte zum Konkurrenten Meta.
Dennoch hält das Unternehmen an seinen AI-Ambitionen fest. Cook kündigte an, dass Apple auch weiterhin stark in die Kapazitäten von Rechenzentren in unter anderem North Carolina, Nevada und Oregon investieren wird.
Politik und Marktreaktion
Die neue Investition kommt nicht überraschend. Trump hat früher diesen Monat mit hohen Importzöllen auf ausländische Chips gedroht. Indem es in den USA produziert, möchte Apple Strafen vermeiden und gleichzeitig auf die Industriepolitik des Weißen Hauses reagieren.
Die Ankündigung wurde in den sozialen Medien sowohl gelobt als auch kritisiert. Einige Nutzer nannten es einen “patriotischen Zug”, während andere Apple vorwarfen, sich hinter Trumps wirtschaftlicher Agenda zu stellen.
Sichern Sie sich jetzt Ihren 10 € Bonus – exklusiv mit Bitvavo powered by Hyphe
Profitieren Sie von der einzigartigen Partnerschaft zwischen Newsbit und Bitvavo powered by Hyphe: Eröffnen Sie über den Button unten Ihr Konto, tätigen Sie eine Einzahlung von nur 10 € – und erhalten Sie sofort 10 € geschenkt.
Zusätzlich handeln Sie 7 Tage lang gebührenfrei bis zu einem Transaktionsvolumen von 10.000 €. Dieses Angebot gilt nur für kurze Zeit – also nicht zögern!
Jetzt Konto eröffnen und 10 € Startguthaben sichern.
Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, von der boomenden Welt der Kryptowährungen direkt zu profitieren!
Iran schließt Straße von Hormus nach neuen US-Angriffen bis auf Weiteres
Nach der dritten US-Angriffswelle in dieser Woche erklärt Iran die Straße von Hormus für geschlossen. Der Gegenschlag trifft Militärstützpunkte in fünf Ländern.
Warum der Iran-Krieg vorerst keine Inflationswelle wie in den 70ern auslöst
Die Inflationssorgen rund um Iran waren und sind groß. Dennoch ist eine Teuerungswelle wie in den 1970er-Jahren bislang ausgeblieben. Woran liegt das?
Europa spart viel und investiert zu wenig
Enrico Letta, der frühere Ministerpräsident Italiens, schreibt in der Financial Times, Europa müsse jetzt handeln, wenn es relevant bleiben wolle.
Meist gelesen
SWIFT drängt in Ripples Kernmarkt: Gerät XRP unter Druck?
Das Zahlungsnetzwerk SWIFT baut eine eigene Blockchain auf – ausgerechnet in dem Bereich, auf den Ripple mit XRP seit Jahren setzt. Was bedeutet das?
Analyst: XRP wird bald neue Millionäre hervorbringen
Eine auffällige Prognose zu XRP sorgt in der Community rund um den Coin für heftige Diskussionen.
Kann XRP auf 10.000 bis 50.000 Dollar steigen? ChatGPT erklärt, warum es möglich ist
Südkorea will auch kleine Kryptotransaktionen überwachen. Der Vorschlag soll Geldwäsche verhindern und internationale Vorschriften stärken.
