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Apple hat die Erwartungen der Wall Street Analysten erneut mühelos übertroffen. Der Technologieriese erzielte im vergangenen Quartal einen Umsatz von 111,2 Milliarden Dollar, was auf eine beispiellose Nachfrage nach dem iPhone 17 zurückzuführen ist. Die Aktie erhielt im nachbörslichen Handel sofort Aufwind.
Die Zahlen zum zweiten Fiskalquartal 2026 (Januar bis März) wurden gestern nach Börsenschluss in den USA veröffentlicht.
Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 111,2 Milliarden Dollar, während Analysten mit 109,73 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Der Gewinn je Aktie belief sich auf 2,01 Dollar, deutlich über den erwarteten 1,96 Dollar. Es ist Apples bestes erstes Quartal eines Jahres aller Zeiten.
Vor allem das iPhone treibt das Geschäft an. Der Absatz von Apples Flaggschiff stieg um 22 Prozent auf fast 57 Milliarden Dollar. Es ist das zweite Quartal in Folge, in dem die Sparte ein Wachstum von über 20 Prozent verzeichnet.
CEO Tim Cook bezeichnete die Nachfrage nach dem iPhone 17 als „außergewöhnlich“ und sprach von „der erfolgreichsten Markteinführung in der Geschichte“.
China war der Wachstumsmotor. Der Umsatz in diesem Land sprang um 28 Prozent auf 20,5 Milliarden Dollar.
Die Aktie schloss am Donnerstag bei 271,35 Dollar, ein leichtes Plus von 0,44 Prozent. Doch die Zahlen ließen den Kurs im nachbörslichen Handel um 5,35 Prozent steigen, bevor er auf einen Gewinn von 1,86 Prozent zurückfiel. Es fehlt nur noch ein kleiner Schub, um das Rekordhoch vom November zu übertreffen.
Apple kündigte gleichzeitig eine Dividendenerhöhung von 4 Prozent an und erhielt grünes Licht für ein zusätzliches Aktienrückkaufprogramm im Wert von 100 Milliarden Dollar. Dies ist eine Methode, mit der Unternehmen Geld an Investoren zurückgeben, indem sie eigene Aktien von der Börse nehmen.
Für das laufende Quartal rechnet Apple mit einem Umsatzwachstum zwischen 14 und 17 Prozent, deutlich über den 9,5 Prozent, die Analysten erwartet hatten.
Die Zahlen sind einer der letzten Auftritte von Cook als CEO. Am 1. September übergibt er nach vierzehn Jahren die Führung an John Ternus, den derzeitigen Hardwarechef des Unternehmens. Cook wechselt in die Rolle des Vorsitzenden des Verwaltungsrats.
Ternus wandte sich kurz an die Analysten und versprach, die finanzielle Disziplin von Cook fortzusetzen. „Das ist die spannendste Phase meiner Karriere bei Apple“, so der zukünftige CEO.
Auch im Bereich Künstliche Intelligenz liegen Pläne bereit. Cook bestätigte, dass Apple Intelligence noch dieses Jahr ein Update erhält und mit dem Sprachassistenten Siri integriert wird. Apple verzichtet dabei auf die Entwicklung eines eigenen KI-Modells und arbeitet stattdessen mit Partnern wie OpenAI und Google zusammen.
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