Bitcoin (BTC) erlebt heute einen sehr schwachen Tag. Der Kurs ist drastisch gefallen, und das in den letzten Wochen aufgebaute Optimismus schwindet in der Marktlage. Analysten äußern zunehmend Bedenken, dass der Kurs noch weiter sinken könnte.
Bitcoin droht, sich zu wiederholen
Ein abruptes Ende einer bemerkenswerten Rally bei Bitcoin. Acht Tage in Folge schloss der Kurs im Plus, mit einer Gesamtsteigerung von über 15 Prozent. Gestern fiel Bitcoin erstmals seit Sonntag, dem 8. März, aber heute spitzt sich die Lage zu.
Gestern blieb es bei einem moderaten Verlust von 1,33 Prozent, doch heute ist der Kurs bereits um 5 Prozent gesunken. Die enttäuschenden Inflationszahlen aus den USA und die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten (mit steigenden Ölpreisen und damit verbundenen Inflationssorgen) treiben die Entwicklung an.
Besonders beunruhigend sind derzeit die Ähnlichkeiten in der Kursentwicklung von Bitcoin mit Januar dieses Jahres. Wie damals benötigt Bitcoin viel Zeit, um sich von einem kräftigen Schlag zu erholen. Und genau in dem Moment, wo sich die Lage zu stabilisieren scheint, bricht das Kartenhaus erneut zusammen.
Mittlerweile ist der Bitcoin-Kurs weiter gefallen als in der obigen Grafik dargestellt. Der bisherige Tiefpunkt liegt bei 70.900 Dollar, was 6,7 Prozent unter dem Höchststand von 76.000 Dollar liegt, der in der Nacht von Montag erreicht wurde. Die Abwärtsbewegung ging also sehr schnell vonstatten.
Laut Analyst Roman hat Bitcoin eine klassische Abweisung erlebt, und er prognostiziert, dass der Kurs nun auf 52.000 Dollar fallen wird. Das wäre der tiefste Stand seit September 2024. Anfang letzten Monats lag die Unterstützung bei 60.000 Dollar.
Wird BTC nach heute Abend weiter fallen?
Und es gibt noch einen weiteren Faktor. Heute Abend gibt die US-Notenbank ihre neue Zinsentscheidung bekannt. Das ist nicht besonders aufregend, da erwartet wird, dass die Zinsen unverändert bleiben. Dennoch hat Bitcoin nach den letzten sechs Entscheidungen jedes Mal einen Rückschlag erlitten.
Das muss nicht bedeuten, dass es wieder passiert, aber es ist ein interessantes Muster. Denn von den sechs Entscheidungen erhielt der Markt fünfmal gute Nachrichten in Form einer Zinssenkung.
Derzeit richtet sich der Fokus des Marktes vor allem auf das Dotplot, in dem die politischen Entscheidungsträger ihre Zinsprognosen veröffentlichen, und die Pressekonferenz von Vorsitzendem Jerome Powell. Aktuell herrscht bei den Marktteilnehmern aufgrund der explodierenden Ölpreise große Skepsis, da in diesem Jahr nur noch eine Zinssenkung erwartet wird.
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