Die Bitcoin-Kursentwicklung sieht derzeit nicht vielversprechend aus, doch das bedeutet nicht, dass alle Anleger pessimistisch sind. Im Gegenteil, viele Analysten rechnen mit einer schnellen Erholung der größten Kryptowährung auf dem Markt. Laut dem pseudonymen Analysten Grizzly befindet sich Bitcoin in seiner dritten Korrekturphase und könnte kurzfristig sogar auf 100.000 Dollar steigen.
Kann Bitcoin wieder auf 100.000 Dollar steigen?
Grizzly erklärt, dass Bitcoin sich in einer dritten Korrekturphase innerhalb eines bullishen Zyklus befindet, der Anfang 2023 begann. Seiner Meinung nach könnte Bitcoin seine historischen Muster wiederholen und sich derzeit in einer Phase befinden, die einer erneuten starken Kursbewegung vorausgeht.

Seine Analyse basiert auf der oben gezeigten Grafik der UTXO Age Bands, die zeigen, wie lange bestimmte Mengen an Bitcoin auf denselben Adressen gehalten werden. In den Sommern 2023 und 2024 zeigte sich ein ähnliches Muster, bevor der Bitcoin-Kurs weiter anstieg.
Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte Bitcoin laut Grizzly noch zwei bis drei Monate in einer Korrekturphase bleiben und zwischen 80.000 und 100.000 Dollar schwanken. Ein Ausbruch über die 100.000-Dollar-Marke würde diese Korrekturphase beenden und Bitcoin möglicherweise auf 130.000 Dollar treiben.
Doch das ist nicht das ganze Bild
Die Finanzmärkte funktionieren jedoch nicht so einfach, wie Grizzly es beschreibt. Natürlich liefern die On-Chain-Daten von Bitcoin wertvolle Informationen, doch sie sind nicht der einzige entscheidende Faktor.
Noch wichtiger ist die globale makroökonomische Lage, die sich derzeit weiter verschlechtert. Zudem sorgt Donald Trump mit seiner Handelspolitik für große Unsicherheiten.
Damit Bitcoin wieder positives Momentum aufbauen kann, müssen sich auch die makroökonomischen Rahmenbedingungen verbessern. Ohne diesen zusätzlichen Schub dürfte es für Bitcoin schwierig werden, neue Höchststände zu erreichen.
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