Das Vertrauen der amerikanischen Verbraucher ist im Mai unerwartet stark gestiegen. Das zeigen Zahlen von The Conference Board, einem einflussreichen Think Tank, der das Verbrauchervertrauen misst. Der Index stieg um 12,3 Punkte auf 98 und verzeichnet damit den größten monatlichen Anstieg in vier Jahren.

Warum ist der amerikanische Verbraucher plötzlich wieder voller Vertrauen?
Die Erholung folgt auf die Entscheidung der Trump-Regierung, auf eine weitere Eskalation im Handelskonflikt mit China zu verzichten. Die Vereinigten Staaten und China erreichten am 12. Mai eine vorläufige Waffenruhe, bei der beide Länder versprachen, einige Importzölle vorübergehend zu senken. Etwa die Hälfte der Umfrageantworten wurde nach dieser Vereinbarung gesammelt.
Insbesondere die Erwartungen für die nächsten sechs Monate sind stark gestiegen. Dieser Teilindex verzeichnete den größten Anstieg seit 2011. Das Vertrauen stieg unter fast allen Altersgruppen, Einkommensniveaus und politischen Hintergründen, mit bemerkenswert starken Verbesserungen unter republikanischen Wählern.
Seit Beginn des Handelskriegs waren die amerikanischen Verbraucher überwiegend kritisch gegenüber der Politik von Präsident Trump. Kritiker weisen darauf hin, dass langanhaltende Handelsspannungen die Verbrauchernachfrage schwächen können – den Motor der amerikanischen Wirtschaft. Der Anstieg des Vertrauens scheint diese Ansicht nun zu stärken.
Gut für Bitcoin
Obwohl Trump seitdem neue Drohungen ausgesprochen hat, scheint auch das jüngste Abkommen mit der Europäischen Union, die Handelsgespräche zu beschleunigen, die Stimmung positiv zu beeinflussen.
Die verbesserte Stimmung auf dem Verbrauchermarkt spiegelt sich auch auf den Finanzmärkten wider. Bitcoin benötigt letztendlich eine starke amerikanische Wirtschaft, um in einen neuen Bullenmarkt starten zu können.
Mit der Rückkehr des Verbrauchervertrauens hat sich die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den Vereinigten Staaten deutlich verringert. Das stärkt das Fundament von Bitcoin.
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