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Der Bitcoin-Kurs hält sich bemerkenswert stabil, während die erneute Eskalation des Iran-Kriegs den Ölpreis wieder nach oben treibt. Brent-Öl notiert inzwischen erneut bei 84 Dollar je Barrel. Vor diesem Hintergrund ist es ein starkes Zeichen für Bitcoin (BTC), dass der Kurs weiterhin bei 62.600 Dollar liegt und gegenüber dem Stand vor 24 Stunden praktisch unverändert ist.

Der Ölpreis steigt weiter, nachdem US-Präsident Donald Trump neue Maßnahmen rund um die Straße von Hormus angekündigt hat. Schiffe, die die wichtige Handelsroute passieren, sollen künftig eine Abgabe von 20 Prozent auf ihre Fracht zahlen.
Zudem will Washington die Blockade iranischer Häfen in der Nähe der Meerenge wiederherstellen. Damit wächst das Risiko neuer Störungen bei der weltweiten Ölversorgung. Vor Kriegsbeginn lief rund ein Fünftel des globalen Ölangebots über diese Route.
Brent-Öl stieg am Dienstag um knapp 2 Prozent auf etwa 84,80 Dollar je Barrel. Bereits am vorherigen Handelstag hatte der Preis um fast 10 Prozent zugelegt. Auch der US-Ölpreis näherte sich der Marke von 80 Dollar je Barrel.
Citi zufolge erhöhen Trumps Pläne die Wahrscheinlichkeit einer weiteren militärischen Eskalation. Sollte sich Iran aus den vorläufigen Absprachen mit den USA zurückziehen, könnte der Ölpreis nach Einschätzung der Bank länger auf hohem Niveau bleiben.
Auch wenn der Bitcoin-Kurs unter diesen Bedingungen nicht steigt, macht das Kursverhalten Anlegern dennoch Hoffnung. Schon dass Bitcoin gegenüber gestern nicht gefallen ist, obwohl der Ölpreis deutlich zugelegt hat und auch die Kurzfristzinsen nach oben gesprungen sind, gilt als starkes Signal.
Bemerkenswert ist das vor allem, weil Strategy seit Monaten unter Druck steht und Bitcoin-ETFs schon seit geraumer Zeit mit Abflüssen kämpfen. Die Unterstützung kommt also nicht von Wall Street, sondern vermutlich von Anlegern, die tatsächlich an Bitcoin glauben – so wie es früher häufig der Fall war.

Die entscheidende Frage ist nun, ob Bitcoin sich im Bereich von 60.000 Dollar behaupten kann. Wenn eine neue Ölkrise keinen stärkeren Rückgang auslöst, wäre das ein sehr starkes Signal für die Kryptowährung.
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Die Transaktion sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit, weil große Bitcoin-Besitzer in den vergangenen Monaten immer häufiger umfangreiche BTC-Bestände verschoben haben.
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